Ausstrahlungsdatum: Montag bis Donnerstag, 26. bis 29. März 2018, 18.15 Uhr, SRF 1

«Mini Beiz, dini Beiz» ist diese Woche im Kanton Luzern zu Gast. Wegen Karfreitag ist es eine kurze Woche, vier Beizen stellen sich dem Wettbewerb. Alle vier Lokale haben bereits einmal gewonnen. Es sind die Siegerbeizen aus dem Kanton Luzern, die gegeneinander antreten und von jeweils vier Stammgästen präsentieren werden. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 26. März: Restaurant Liebhaberei in Rain mit Stammgast Peter Ozlberger
Das Lokal befindet sich in einer alten Scheune. Dort, wo der Gastraum ist, waren früher die Kühe untergebracht. Das Konzept der Liebhaberei ist einmalig in der Schweiz. Es finden regelmässig Ausstellungen und Kulturanlässe statt. Robert Baumli ist der Besitzer der Liebhaberei. Gemeinsam mit Wirtin Cornelia Portmann arbeitet er im Service. Cornelia ist auch für die Dekoration zuständig, und die Angestellten tragen Kleider, die Cornelia selbst genäht hat. Cornelias Partner, Stefan Kadlec, ist für die Küche verantwortlich. Stefan geht jeden Tag auf den Markt und lässt sich vom regionalen Angebot inspirieren. Deshalb gibt es in der Liebhaberei auch keine Speisekarte. Stammgast Peter Ozlberger ist vom Konzept der Liebhaberei überzeugt. Der Architekt hat für die Wirte der Liebhaberei eine Wohnung gebaut. Seitdem findet man ihn einmal im Monat im Restaurant. Für ihn ist das Besondere an der Beiz, dass der Gastraum mit einer Glasscheibe vom Kuhstall getrennt ist. So sehen die Menschen die Kühe fressen, und umgekehrt sehen die Kühe die Menschen essen.

Dienstag, 27. März: Restaurant Rössli ess-Kultur in Wolhusen mit Stammgast Thomas Renggli
Seit 2010 führen Heidi und Markus Zimmermann das Rössli mit viel Herzblut. Durch die gute Lage des Restaurants kommen ihre Gäste aus den verschiedensten Ortschaften im Luzerner Land. Es ist ein grosses Haus mit vielen Räumen. Für jeden Gast hat es den passenden Raum für Geschäftsessen, Bankette oder Theatervorführungen. Es gibt nationale und regionale Gerichte. Die Ravioli werden mit saisonalen Zutaten selbst hergestellt. Auch das Kalbsgeschnetzelte – nach besonderem Hausrezept – ist ein Erfolg. Der Fasnächtler Thomas Renggli kannte seine Stammbeiz Rössli ess-kultur, bevor die jetzigen Besitzer das Lokal übernahmen. Es ist seit jeher das Stammlokal seiner Zunft. Thomas schätzt das vom Wirt Markus kreierte neue Design und beschreibt das Lokal als Wohlfühloase, wo man die Zeit vergisst. Der Wirt ist ein alter Zunftkollege von Thomas, und in der Fasnachtszeit sehen sie sich mehrmals in der Woche im Rössli. Thomas findet, im Rössli werde der Kunde wie ein König behandelt.

Mittwoch, 28. März: Restaurant La Cucina in Luzern mit Stammgast Carmen Gallati
Früher war das La Cucina eine Quartierbeiz. Heute gehört das Restaurant zum Hotel Astoria. Wirtin Fabienne Karli hat diverse Stationen im Hotel Astoria durchlaufen, bevor sie Gastgeberin des La Cucina wurde. Das Interieur des Restaurants vermittelt toskanisches Flair. Die Küche bietet selbstgemachte Pasta und Pizza in allen Variationen an. Dazu kommen Antipasti, Risottos und verschiedene Fleisch- und Fischgerichte. Die offene Küche und der Pizzaofen haben es der gelernten Hotelfachfrau Carmen Gallati besonders angetan. Sie hat während ihrer Ausbildung ein Praktikum im Hotel Astoria gemacht und kam so in Berührung mit dem La Cucina. Sie kennt das Personal und liebt das gute Essen im Lokal. Im Restaurant arbeiten ausschliesslich Italiener. Für Carmen vermittelt das La Cucina mitten in der Stadt Luzern Italien- und Ferienstimmung. Fabienne und Carmen sind mittlerweile auch gute Freundinnen geworden.

Donnerstag, 29. März: Restaurant Hirschen in Oberkirch mit Stammgast Manuela Willimann

An Tag 4 fällt bereits die Entscheidung: Wer gewinnt das Sieger-Spezial im Kanton Luzern? Am letzten Tag sind wir in Oberkirch im Restaurant Hirschen. Wirt Markus Wicki hat die Beiz von seinen Eltern übernommen. Es ist ein Familienbetrieb. Markus hat zwei Brüder, die in der Küche mithelfen. Beide Brüder haben das Downsyndrom, und sie sind fester Bestandteil des Teams. Im Hirschen werden typische Schweizer Gerichte gekocht, so viele Produkte wie möglich kommen aus der Schweiz. Die Gaststube besticht mit einer Kombination aus alter Einrichtung und neuen Designermöbeln. Stammgast Manuela Willimann ist mit dem Wirt vom Hirschen zur Schule gegangen. Eines Tages wurde Manuela nach einer Bike-Tour neugierig und kehrte ins Restaurant ein. Das ist nun mehr als zehn Jahre her, und seitdem ist sie etwa zweimal in der Woche im Hirschen anzutreffen. Sie ist begeistert vom frisch gekochten Essen und der freundlichen Bedienung.