Ausstrahlungsdatum: Dienstag bis Freitag, 3. bis 6. April 2018, 18.15 Uhr, SRF 1

«Mini Beiz, dini Beiz» ist diese Woche im Emmental und im Oberaargau zu Gast. Wegen Ostermontag ist es eine kurze Woche, vier Beizen stellen sich dem Wettbewerb. Sie liegen in Trubschachen, Lyssach-Alchenflüh, Langenthal und Madiswil und werden von jeweils vier Stammgästen präsentiert. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Dienstag, 3. April: Gasthof zum Bären in Trubschachen mit Stammgast Matthias Zellweger
Eine authentische und klassische Emmentalergaststube bietet das erste Lokal. Zudem gibt es die sogenannte Schwingerstube mit einem grossen Stammtisch und einen Saal mit einer Holzbühne. Seit 1338 wird im Bären gewirtet. Urs Mäder ist seit Mai 1994 Besitzer des Lokals. Urs serviert eine gutbürgerliche Schweizer Küche. Er ist bekannt für sein «Trueber Gschnätzlets», ein Geschnetzeltes, das Schwein, Rind und Kalb vereint und das mit einer knusprigen Rösti serviert wird. Die Karte wird je nach Saison angepasst. Die Produkte für die regionale Küche kommen aus der Region oder aus dem benachbarten Entlebuch. Stammgast Matthias Zellweger ist Architekt und wurde von der speziellen Architektur des Bären angesprochen. Auch die Küche hat ihn sofort begeistert, und für sein Theaterprojekt hat er im Bären die geeignete Bühne gefunden. Über 40 Mal wurde das Stück «Tell in Nottiswil» im Bären aufgeführt.

Mittwoch, 4. April: Restaurant Tavolo in Lyssach-Alchenflüh mit Stammgast Hans Berger
Das Restaurant Tavolo befindet sich im Gebäude eines Möbelhauses direkt an der Autobahnausfahrt Kirchberg. Seit 2007 wirtet Franziska Kopp im Tavolo, eröffnet wurde gleichzeitig mit dem Möbelhaus. Die Küche verwöhnt ihre Gäste mit guter Hausmannskost, kombiniert mit Spezialitäten aus aller Welt. Es ist eine frische und gutbürgerliche Küche mit saisonalen und regionalen Zutaten. Die offene Küche ist ein besonderes Highlight im Restaurant Tavolo. Die Gäste sehen, wie ihr Menü zubereitet wird. Die Einrichtung ist jung und modern. In wechselndem Rhythmus stellt ein Künstler Bilder aus, und Gestelle mit verschiedenen Weinen gliedern den Raum. Stammgast Hans Berger hat das Lokal vor fünf Jahren entdeckt, und seitdem isst der Fahrzeugexperte mindestens dreimal pro Woche mittags im Tavolo. Das Preis-Leistungs-Verhältnis, die abwechslungsreiche Menükarte und das Ambiente haben ihn überzeugt.

Donnerstag, 5. April: Restaurant Bären in Langenthal mit Stammgast Adrian Dill
Mitten in Langenthal gibt es den zweiten Bären dieser Woche, ein über 400 Jahre altes Traditionshaus. Nach alten Schriften des Klosters St. Urban ist der Gasthof zum Bären gegen Ende des 16. oder Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut worden – ganz aus Holz. 1766 wurde das Haus neu aus Stein gebaut. Heute ist die moderne Infrastruktur mit der historischen Bausubstanz verbunden. Ein absolutes Highlight ist der etwa 200 Quadratmeter grosse Barocksaal im zweiten Stock. Wirt Bernhard Raemy legt Wert auf ein vielfältiges kulinarisches Angebot mit Produkten aus der Region. Von Klassikern bis zu Gourmetgerichten mit den passenden Weinen ist alles dabei. Stammgast Adrian Dill hat vor zwei Jahren ein Praktikum im Bären absolviert. Seitdem besucht der Aussendienstmitarbeiter das Restaurant regelmässig. Das schöne alte Haus und die Gastfreundschaft des Personals haben es ihm besonders angetan.

Freitag, 6. April: Restaurant Bürgisweyerbad in Madiswil mit Stammgast Giselle Kälin
Heute fällt die Entscheidung: Wer gewinnt diese Woche? Am letzten Tag sind wir in Madiswil im Restaurant Bürgisweyerbad. Im 14. Jahrhundert wurde das Bürgisweyerbad das erste Mal als Kurort erwähnt. Gewirtet wird seit 1956. Im Jahr 1994 haben André Schreiber-Kohler und seine Frau Sonja den Betrieb als Geranten übernommen. Im Jahr 2002 hat das Wirtepaar das Bürgisweyerbad schließlich gekauft und zu dem gemacht, was es heute ist. Das Lokal ist traumhaft gelegen mit einem Lichtweg um den Weiher. Die Gäste werden mit marktfrischen, kreativen und originellen Speisen verwöhnt. Ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer, es ist für alle etwas dabei, und alle Spezialwünsche werden so gut wie möglich erfüllt. Es werden Klassiker wie Läberli, Rösti und Bürgisweyer-Meringue-Ente angeboten. Eine weitere Spezialität ist der Flammkuchen. Die kaufmännische Angestellte Giselle Kälin ist ein Genussmensch und deshalb im Bürgisweyerbad gut aufgehoben. Mindestens einmal im Monat ist sie zu Gast und geniesst das liebevoll zubereitete Essen.