Im Jahr 1962 eröffneten die Brüder Theo und Karl Albrecht Deutschlands ersten Albrecht-Diskont. Die Handelskette Aldi, ein Lebensmittel-Discounter, den heute jeder kennt, war geboren. Doch über die Firmengründer aus Essen wusste man lange Zeit fast nichts. Für das TV-Dokudrama „Aldi. Eine deutsche Geschichte“ (Arbeitstitel) beleuchtet Regisseur Raymond Ley die Gründer Theo und Karl Albrecht und beantwortet die Frage: Wer waren diese Brüder, die den größten Handelskonzern in der Geschichte Deutschlands aufbauten?
Die Dreharbeiten im Auftrag von WDR, NDR und SWR für Das Erste haben Ende März in Köln und Umgebung begonnen. Zum Schauspielensemble gehören unter anderem Arnd Klawitter als Theo Albrecht („Gladbeck“, „Dark“, „Homeland“), Christoph Bach als Karl Albrecht („Charité“, „Finsterworld“), Peter Kurth („Berlin Babylon“), Ronald Kukulies („Gladbeck“). Noch bis Mitte April wird im Ruhrgebiet und Köln gedreht.
Zum Inhalt:
Essen, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Brüder Theo und Karl Albrecht übernehmen den „Karl Albrecht-Lebensmittel“ ihrer Mutter und machen daraus einen Selbstbedienungsladen. Im Essener Nordosten, wo für wenig Geld hart gearbeitet wird, ein vielversprechendes Geschäftsprinzip. Das Wirtschaftswunder nimmt Fahrt auf. Die katholischen Albrecht-Brüder bleiben bescheiden und fleißig. Doch mit der immensen Expansion kommen Spannungen innerhalb der Familie auf. Die Folge: Theo und Karl Albrecht teilen sich das Land: in die Firmengruppen Aldi Nord und Aldi Süd. Und das Handelsimperium wächst weiter, ihr Reichtum auch. Die Brüder Albrecht leben zurückgezogen. Die Öffentlichkeit erfährt wenig. Das ändert sich, als im November 1971 ein Rechtsanwalt mit hohen Spielschulden und ein mehrfach vorbestrafter Tresorknacker den jüngeren der Brüder, Theo Albrecht, entführen. Für den Unternehmer beginnt ein 17-tägiges Martyrium. Das Leben der Albrechts ist danach ein anderes.




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