Ausstrahlungsdatum: Donnerstag, 5. April 2018, 22.25 Uhr, SRF 1
Brainfood, Ritalin oder Gehirnjogging – kann man mit bestimmten Tricks die Intelligenz steigern? Die «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger will dies herausfinden und wagt das Selbstexperiment. Zudem fragt «Einstein» bei verschiedenen Wissenschaftlern nach, die sich seit Jahren mit dieser Thematik befassen. Welche Rezepte haben sie um unsere geistigen Fähigkeiten steigern? Kathrin Hönegger moderiert die Sendung.
Gehirndoping – Wie wir schlauer werden
Was tun wir nicht alles, um unser Hirn auf Trab zu halten. Millionen von Menschen lösen täglich Kreuzworträtsel, spielen Sudoku und machen Denksportaufgaben. Doch kann man Intelligenz beeinflussen? Ist sie überhaupt trainierbar? «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger wollte es genauer wissen und hat ihr Gehirn während vier Wochen fleissig herausgefordert.
Traumpaar – Bewegung und Denksport
Nach den jüngsten Forschungen ist Tanzen der ideale Intelligenztrainer. Er fordert uns sowohl auf der motorischen, als auch auf der kognitiven Ebene. Die Kombination aus Motorik und Kognition macht uns nachweislich intelligenter. Innovative Fitnessstudios sind bereits auf diesen Trend aufgesprungen und bieten neu entwickelte Programme an, sogenannte Exergames, die nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn fit halten sollen.
Schlauer dank Pillen?
Ritalin, Amphetamine, Cannabis, Kokain, Betablocker: Das und noch viel anderes konsumieren Manager oder Studenten für eine bessere Hirnleistung. Dass die sogenannten Neuroenhancer manchmal wirken, ist zwar unbestritten. Doch was das Hirn auf der einen Seite kurzfristig an Leistung gewinnt, verliert es anderswo. Zudem warnen Experten: All diese Substanzen haben leichte bis schwere Nebenwirkungen wie Wahnvorstellungen und Depressionen. Was bei der aktuell trendigsten Form, dem LSD in Mikrodosen, nicht anders ist.
Schlau im Schlaf
Schlaf ist nicht nur zentral für unsere Gesundheit, sondern auch für die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Darauf deuten die neuesten Ergebnisse der Forschung hin. Dabei kommt es nicht nur auf die Schlaflänge an – sondern vor allem auf die Qualität des Schlafs. Forscher der ETH und der Universität Zürich haben ein Stirnband entwickelt, welches den Tiefschlaf stimulieren soll. Die Rechnung: Je mehr Tiefschlaf, desto besser die Erholung – und umso höher die Leistungsfähigkeit des Gehirns.
Intelligenz unter Strom
Mit gezielten Hirnstimulationen lassen sich heute bereits Krankheiten und Schmerzen lindern. Weltweit arbeiten Wissenschaftler nun daran, mithilfe elektrischer Spannung die Intelligenz zu erhöhen. Zürcher Neurologen ist es beispielsweise gelungen, die soziale Intelligenz unzähliger Probanden zu beeinflussen, indem sie ein bestimmtes Hirnareal mit Strom beeinflussten.




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