Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 9. bis 13. April 2018, 18.15 Uhr, SRF 1

«Mini Beiz, dini Beiz» ist diese Woche in der Stadt Zürich und in Schlieren nach der Stadtgrenze zu Besuch. Fünf Beizen stellen sich dem Wettbewerb. Sie werden diese Woche von einer reinen Männerrunde präsentiert. Alle fünf Stammgäste sind überzeugt, dass ihr Lokal den Sieg verdient hat. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 9. April: Restaurant Pergola mit Stammgast Claude Guggenheim
Das 100-jährige Haus befindet sich in Zürichs lebhaftem «Chreis 4» und erhielt den Namen Pergola zur Eröffnung vor 50 Jahren. Damals stand mitten im Restaurant eine grosse Pergola, behangen mit Trauben und Efeu. Der heutige Wirt Claudio Santos hat im Pergola zehn Jahre als Servicekraft gearbeitet, bevor er 2017 das Restaurant samt Team und Konzept seines ehemaligen Chefs übernommen hat. Claudio kennt seine Stammgäste genau und liest ihnen die Wünsche von den Augen ab. Auf der Speisekarte stehen italienische und spanische Spezialitäten. Stammgast Claude Guggenheim hat vor 30 Jahren das Lokal zufällig entdeckt und kehrt seit seinem ersten Besuch regelmässig im Pergola ein. Der pensionierte Unternehmer schätzt die einwandfreie Qualität auf dem Teller, die in all den Jahren immer gleich gut geblieben ist.

Dienstag, 10. April: Restaurant Maori mit Stammgast Gerd «Gege» Klemp
Nach der Stadtgrenze in Schlieren befindet sich in der ehemaligen Gaswerkskantine ein hawaiianisch inspiriertes Restaurant, das Maori Pacific Rim Cuisine. Das Gebäude wurde 1904 gebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Das Maori bietet eine sogenannte Fusionsküche an, eine Verschmelzung der polynesischen Küche mit asiatischem, amerikanischem und neuseeländischem Einfluss. Frisch und knackig vom Markt und Lebensmittel aus nachhaltigen Bezugsquellen sind die Devisen von Wirt Stephan Bernet. Die Inneneinrichtung ist mit Originaldekor im Kolonialstil gehalten und mit Maori-Tätowierungen verziert. Stammgast Gerd «Gege» Klemp schätzt das Südseefeeling der Beiz, die sympathische und familiäre Atmosphäre und die Risikobereitschaft und Kreativität von Wirt Stephan. Der Projektleiter isst alle zwei Wochen entweder privat oder geschäftlich im Maori.

Mittwoch, 11. April: Restaurant Grain mit Stammgast Michael «Mike» Diaz
Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert war ehemals ein altes Zunfthaus und steht heute unter Denkmalschutz. Wirt David Court hat das Grain 2016 mit drei weiteren Partnern gegründet. Neben internationalen Gerichten setzt David auf den Ausschank von hochwertigem Craft Beer. Er zelebriert das «Beer Pairing» – gemeinsam mit dem Gast sucht und findet er für jedes Menü das passende Bier.
Das grosse Restaurant ist modern eigerichtet. Vereinzelt stehen grosse Bierfässer in den Gasträumen, die dem Ambiente das Flair einer Brauerei verleihen. Im Keller hat das Grain eine Kegelbahn, die rege genutzt wird. Stammgast Michael «Mike» Diaz ist Student und hat sich im Grain um eine Stelle beworben. Die Stelle hat er nicht bekommen, aber das Lokal ist seitdem seine Stammbeiz. Ein bis zweimal pro Woche trifft man Mike mit seinen Freunden im Grain.

Donnerstag, 12. April: Restaurant Grotto Reale mit Stammgast Roland Bandi
Das Grotto Reale wurde im Jahr 2008 mitten im Kreis 3 in Zürich eröffnet. Auf der Karte findet man mediterrane Gerichte, Spezialitäten aus der italienischen und spanischen Küche. Das ganze Team im Restaurant hat einen südeuropäischen Hintergrund, die Gäste fühlen sich wie in einem Restaurant in Italien, Spanien oder Portugal. Die Seele des Hauses ist Wirtin Alice Dos Santos. Für sie sind ihre Gäste wie Kinder, die sie verwöhnen darf. Das mediterrane Lebensgefühl spiegelt sich auch in der Einrichtung wieder. Ein grosser runder Kristallleuchter ist Alices ganzer Stolz. Unternehmensberater Roland Bandi und Wirtin Alice kennen sich bereits seit über 25 Jahren. Über all die Jahre hat sich eine enge Freundschaft entwickelt. Zwischen 50 und 60 Mal im Jahr isst Roland privat oder mit Geschäfts-kunden im Grotto Reale.

Freitag, 13. April: Restaurant Hofküche mit Stammgast Olivier Kollbrunner
In einer ehemaligen Schreinerei ist das Restaurant Hofküche untergebracht. Hier fällt heute die Entscheidung, welches Lokal den Wochensieg einfährt. Wirt Martin Frigg hat das Restaurant im Jahr 2014 eröffnet. Die Hofküche ist im sogenannten «industrial chic» gestaltet. Gekocht wird, was die Saison hergibt, traditionelle Schweizer Küche mit mediterranen Einflüssen, kreativ und modern. Auch die Kunst kommt nicht zu kurz: Ab und zu werden im Restaurant Ausstellungen von verschiedenen Künstlern ausgerichtet. Stammgast Olivier Kollbrunner ist selber Gastronom, im Winter betreibt er in Bergün eine Schneebar. Deshalb beschränken sich seine Besuche in der Hofküche auf das Sommerhalbjahr. Im 2015 hat Olivier das Lokal entdeckt und seitdem isst er alle 14 Tage in der Hofküche. Von Anfang an hat es ihm die alte Industriehalle angetan. Besonders schätzt er die hohe Qualität des Essens.