Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 18. April 2018, 20.55 Uhr, SRF 1

Am Wochenende hat die Waffenvereinigung Pro Tell schon mal das Referendum gegen ein schärferes Waffengesetz angekündigt. Dieses will der Bundesrat einführen, um das Schengen-Abkommen nicht zu gefährden. Schützen jedoch sind kaum zu Konzessionen bereit und sagen: Wehret den Anfängen. SVP-Nationalrat Werner Salzmann plädiert an der Theke bei Sandro Brotz für umfassende Rechte der Waffenbesitzer – selbst gegen den Widerstand der Polizeidirektoren. Weitere Themen: Im Griff der Gewerkschaften – Wie sich Franzosen ohne Züge durchschlagen. Und: Bschiss statt Kuss – Liebe in Zeiten der Dating-Apps.

Feuer frei – Waffenlobby sucht die Konfrontation
Am Wochenende hat die Waffenvereinigung Pro Tell schon mal das Referendum gegen ein schärferes Waffengesetz angekündigt. Dieses will der Bundesrat einführen, um das Schengen-Abkommen nicht zu gefährden. Schützen jedoch sind kaum zu Konzessionen bereit und sagen: Wehret den Anfängen. SVP-Nationalrat Werner Salzmann plädiert an der Theke bei Sandro Brotz für umfassende Rechte der Waffenbesitzer – selbst gegen den Widerstand der Polizeidirektoren.

Im Griff der Gewerkschaften – Wie sich Franzosen ohne Züge durchschlagen
Fabrice Popineau, Informatik-Professor und Zugpassagier, läuft in diesen Wochen am Anschlag: Seinen Arbeitsplatz nahe Paris erreicht er kaum noch, der Streik der Bähnler stellt seinen Alltag komplett auf den Kopf. Und gleich ergeht es Millionen Franzosen, deren Arbeitsweg im Chaos endet. Das Kräftemessen zwischen Gewerkschaftern und der Regierung Macron legt Frankreich lahm. Er sei den Lokführern regelrecht ausgeliefert, sagt Fabrice Popineau.

Bschiss statt Kuss – Liebe in Zeiten der Dating-Apps
Lange sind digitale Dating-Plattformen belächelt worden – als etwas, wo sich nur Loser tummeln. Weit gefehlt: Mittlerweile kennt fast jeder jemanden, der seine grosse Liebe über Tinder und Co gefunden hat. Wie zum Beispiel Jessica, 27, die im Sommer ihre Tinder-Liebe François heiratet. Liebe und Pech aber liegen beim Dating-App Tinder tatsächlich nur einen Wisch auseinander. Denn auf der erfolgreichen Plattform bewerben sich auch zahlreiche Betrüger um liebeshungrige Opfer.