Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 22. April 2018, 22.10 Uhr, SRF 1
Humor ist, wenn man trotzdem und gerne lacht. Vier neue Talkgäste sorgen bei «Aeschbacher» für amüsiertes Schmunzeln, tiefgründigen Galgenhumor und herzhafte Lacher: Mit Thomas Leuenberger alias Clown Baldrian, mit Musiker und Modelleisenbahn-Retter Werner McGill, mit der Hundeverhaltensforscherin Dorit Feddersen-Petersen und mit dem aberwitzigen Briefeschreiber Günter Struchen, der in Wahrheit Flavio Carrera heisst und am Gymnasium Philosophie unterrichtet.
Flavio Carrera
hielt fünf Jahre lang als Kunstfigur «Günter Struchen» die Kommunikationsstellen von Schweizer Behörden, Unternehmen und Prominenzen auf Trab. Auf der Suche nach des Pudels Kern liess sich der junge Philosophielehrer mit abstrusen Briefanfragen die Welt von Experten erklären. Die Antworten darauf veröffentlichte er in seinem Buch «Fertig Robidog!». Eine philosophische Einladung zum Weiterdenken und Schmunzeln.
Dorit Feddersen-Petersen
Hunde lachen! Besonders fröhlich sind Dalmatiner, Terrier und Grosspudel. Tatsächlich sind sich Hund und Mensch so nahe, dass sie sich äusserlich und im Verhalten ähnlich werden, sagt Dorit Feddersen-Petersen. Privat hatte sie lange einen Rauhaardackel, später einen Grosspudel. Die weltweit renommierte deutsche Hundeverhaltensforscherin wollte eigentlich über Katzen forschen, ist auf wissenschaftlichen Umwegen aber auf den Hund gekommen.
Thomas Leuenberger
war über 20 Jahre lang 50 Prozent des Duo Flügzüg, heute ist er 100 Prozent Baldrian. Und sein Name ist Programm: Mit seiner buchstäblichen Langsamkeit entschleunigt er sein Publikum und sorgt damit für nachhaltige Lacher. Wie wichtig Humor und Lachen sind, hat er am eigenen Leib erfahren. Als er vor sechs Jahren an akuter Leukämie erkrankt ist und die schlimmste Zeit des Lebens durchlebt hat.
Werner McGill
hat aus alten Dekorelementen und ausrangierten Schienenteilen ein einzigartiges Bahnparadies geschaffen. Dabei düsen nicht einfach restaurierte Zugkompositionen durch farbige Modelllandschaften, dem staunenden Besucher wird vielmehr eine sinnliche Multimediashow geboten. Zu den fahrenden Zügen gesellen sich sorgfältig arrangierte Musik, Licht- und Akustikeffekte, und bevor man sich’s versieht, steht man mitten in einem Wolkenbruch: Wind und Regen peitschen einem ins Gesicht. Hinter jedem kleinen Detail und dem ausgeklügelten Gesamtkunstwerk stehen 25 Jahre Arbeit und ein einziger Mann: Musiker und Modelleisenbahn-Retter Werner McGill.




Reply With Quote