Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 23. bis 27. April 2018, 18.15 Uhr, SRF 1
«Mini Beiz, dini Beiz» ist diese Woche im Berner Oberland unterwegs. Fünf Beizen aus den Orten Matten bei Interlaken, Gunten, Steffisburg, Thun und Hasliberg Reuti stellen sich dem Wettbewerb. Alle fünf Stammgäste sind überzeugt, dass ihr Lokal den Sieg verdient hat. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 23. April: Restaurant Brauistübli in Matten bei Interlaken mit Stammgast Barbara Spahni
Wirtin Silvia Mätzener ist seit 16 Jahren die gute Seele im Brauistübli. Mit viel Herzblut verwöhnt sie ihre Gäste. Sie ist nicht nur Gastgeberin, sondern auch Köchin. Es wird gemunkelt, das Brauistübli existiere schon seit 150 Jahren und habe damals beim Bau der Brauerei Rugenbräu als Baubaracke gedient. Früher gab es sogar eine direkte Leitung zwischen Brauistübli und Brauerei. Heute kann man das naturtrübe Zwickelbier in Flaschen abfüllen lassen. Auf der Speisekarte ist Währschaftes zu finden. Gegrillte Haxen etwa oder auch ein Cordon bleu. Die Produkte kommen alle vom «Bödeli», der Region zwischen Thuner- und Brienzersee. Stammgast Barbara Spahni war vor 26 Jahren zum ersten Mal in ihrer Stammbeiz. Barbara wohnt in Matten und führt im Dorf ein Geschäft für Möbel und Accessoires. Sie schätzt das Brauistübli als wichtigen Treffpunkt im Dorf, wo sich jeder kennt und jeder willkommen ist.
Dienstag, 24. April: Restaurant Parkhotel Gunten mit Stammgast Andreas Bächler
Direkt am Thunersee liegt das Restaurant und Parkhotel Gunten. Zum Betrieb gehört eine grossflächige Parkanlage mit alten Bäumen und eine grosse Terrasse. Das Haus ist im Jugendstil gebaut und steht unter Denkmalschutz. Wirt Beat Bührer führt das Haus seit eineinhalb Jahren. Im Parkhotel Gunten finden regelmässig Familienfeiern wie Hochzeiten, Taufen oder Geburtstage statt. Als besondere Spezialität sind Fische aus dem Thunersee auf der Karte zu finden. Die Küche ist gutbürgerlich, die Produkte stammen fast alle aus dem Umland. Ein schöner Weinkeller ergänzt das Angebot. Stammgast Andreas Bächler kehrt seit vielen Jahren für grosse Feiern und Familienfeste im Restaurant Parkhotel ein. Inzwischen ist der Pastor einer Freikirche mit Wirt Beat Bührer befreundet. Für Andreas sind der Blick auf den Thunersee und die schöne Parkanlage ein einmaliges Erlebnis.
Mittwoch, 25. April: Restaurant Schützen in Steffisburg mit Stammgast Stefan Röthlisberger
Das 137 Jahre alte Haus wurde während 14 Monaten umgebaut und im Herbst 2015 konnten Wirt Chris Rosser und sein Team den Schützen in Steffisburg übernehmen. In der Küche herrscht ein Zusammenspiel zwischen Tradition und Moderne. Hackbraten und «suure Mocke», aber auch indische Currys finden auf der Speisekarte Platz. Die Zutaten kommen aus der Region. Die professionellen Mitarbeitenden filetieren oder flambieren auf Wunsch die Speisen direkt am Tisch, eine Dienstleistung, die heute nicht mehr oft angeboten wird. Stammgast Stefan Röthlisberger kennt das Haus Schützen schon aus seiner Kindheit in Steffisburg. Der Kriminalpolizist kehrt alle zwei Monate mit Verwandten oder Bekannten im Schützen ein. Besonders schätzt er die schönen Räumlichkeiten und das nette und top ausgebildete Personal.
Donnerstag, 26. April: Restaurant el Rössli in Thun mit Stammgast Remo Jörg
Der ehemalige Rossstall aus dem Jahre 1820 wurde bereits 1860 als Restaurant betrieben. Der Name el Rössli führt zurück auf die Vielfalt an verschiedenen kulturellen Speisen, die im Restaurant angeboten werden. Heute findet man auf der Speisekarte Spareribs, «Rössli Fueter» aus dem Garten, aber auch mexikanische Gerichte. Wirt Thomas Spring möchte, dass sich seine Gäste wie zu Hause fühlen. Auf jedem Tisch gibt es weisses Papier und Stifte. Die Gäste dürfen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die schönsten Skizzen oder Bilder werden im Lokal aufgehängt. Ein Bild von Stammgast Remo Jörg fehlt allerdings noch. Er ist immer wieder fasziniert vom der Stimmung, dem Stil und natürlich dem feinen Essen. Für den gelernten Koch ist wichtig, dass Ambiente, Gastgeber und das Essen eine gelungene Kombination ergeben.
Freitag, 27. April: Restaurant Reuti in Hasliberg Reuti mit Stammgast Kimberly Rossel
Die Entscheidung fällt diesmal im Hotel Restaurant Reuti. Das Haus liegt direkt neben der Talstation und der Piste. Wirt Hanspeter Wenger hat im 2011 das vor dem Konkurs stehende alte Haus aufgekauft, abgerissen und ein neues modernes Haus gebaut. Im Dezember 2015 war die Eröffnung, und Hanspeter Wenger wurde vom Dorf als Retter gefeiert. Das Haus ist heimelig und urchig und passt perfekt ins Haslital. Auf der Speisekarte sind gutbürgerliche Gerichte zu finden, vieles stammt aus der Region. Wirt Hanspeter ist Jäger und darum gibt es auch Wild auf der Karte. Stammgast Kimberly Rossel fährt Ski auf dem Hasliberg seit sie klein ist. Kimberly ist in Ausbildung zur Tourismus- und Hotelfachfrau. Sie kehrt oft zum Apéro oder zum Nachtessen im Reuti ein und geniesst die tolle Atmosphäre, wo alle Gäste, ob jung oder alt, ob Einheimische oder Touristen herzlich willkommen sind.




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