Ausstrahlungsdatum: Montag, 30. April 2018, 21.05 Uhr, SRF 1

Ein Aortenaneurysma ist eine Ausbuchtung der Schlagader, die keine Symptome verursacht. Wird diese Schwachstelle nicht frühzeitig behandelt, kann die Aorta reissen und man droht in kürzester Zeit innerlich zu verbluten. In Deutschland läuft seit Anfang Jahr ein Ultraschall-Screening-Programm zur Früherkennung von Aneurysmen. In der Schweiz hingegen werden diese – wenn überhaupt – meist nur zufällig entdeckt. Gefässspezialisten fordern nun auch in der Schweiz eine verbesserte Früherkennung. Weitere Themen: Fördern Operationen Krebsableger? Kinderhand aus dem 3-D-Drucker. Und: Putzmittel sind Gift für die Lunge. Odette Frey moderiert die Sendung.

Die Zeitbombe im Bauch
Ein Aortenaneurysma ist eine Ausbuchtung der Schlagader, die keine Symptome verursacht. Wird diese Schwachstelle nicht frühzeitig behandelt, kann die Aorta reissen und man droht in kürzester Zeit innerlich zu verbluten. In Deutschland läuft seit Anfang Jahr ein Ultraschall-Screening-Programm zur Früherkennung von Aneurysmen. In der Schweiz hingegen werden diese – wenn überhaupt – meist nur zufällig entdeckt. Gefässspezialisten fordern nun auch in der Schweiz eine verbesserte Früherkennung.

Fördern Operationen Krebsableger?
Nach einer Brustkrebsoperation tauchen bei vielen Patientinnen 12 bis 18 Monate später neue Krebsableger in anderen Teilen des Körpers auf. Warum das so ist, ist unklar. Nun zeigt eine neue Studie: Ausgerechnet die Brustkrebsoperation und die darauffolgende Wundheilung sei dafür verantwortlich, dass Krebsableger in anderen Körperteilen zum Wachsen animiert werden.

Kinderhand aus dem 3-D-Drucker
Kinder mit nur einer Hand brauchen keine Hightech-Prothesen, sondern Prothesen, die robust und günstig sind. Schweizer Forschende haben nun Handprothesen aus dem 3-D-Drucker entwickelt. Dieses neue Angebot macht den Kindern mit einer Hand nicht nur Spass, sie beugen durch den frühzeitigen Umgang mit einer Prothese auch ihrer Gesundheit vor.

Putzmittel sind Gift für die Lunge
Wer regelmässig chemische Putzmittel verwendet, schadet der Lunge. Laut einer europäischen Studie richten diese etwa bei Putzfrauen aufs Alter hin einen ähnlichen Schaden an, wie wenn jemand 20 Jahre lang ein Pack Zigaretten pro Tag raucht. «Puls» zeigt Tipps von Profis, wie Atemwege und Lunge beim Putzen geschont werden können.