Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 7. bis 11. Mai 2018, 18.15 Uhr, SRF 1
«Mini Beiz, dini Beiz» ist diese Woche im Kanton Luzern zu Gast. Fünf Beizen aus der Stadt Luzern, aus Sempach und aus Weggis stellen sich dem Wettbewerb. Alle fünf Lokale haben bereits einmal gewonnen. Es sind die Siegerbeizen aus dem Kanton Luzern, die gegeneinander antreten und von jeweils fünf Stammgästen präsentiert werden. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 7. Mai: Casa Tolone in Luzern mit Stammgast Simon Tanner
Das Casa Tolone ist ein Familienunternehmen mit Vater Franco und seinen zwei Söhnen Dario und Domenico Tolone. Der authentische Familienbetrieb mit viel Tradition legt Wert auf selbstgemachte Speisen wie Pasta und andere italienische Gerichte. Frische Produkte in bester Qualität sind die Zutaten. Zwei Weinkeller sind der Stolz der Familie, über zweihundert verschiedene Weine lagern dort. Wer die authentische italienische Küche liebt, ist im Casa Tolone goldrichtig. Das ist für Stammgast Simon Tanner einer der Gründe, weshalb er einmal pro Woche im Casa Tolone essen geht. Eine tiefe Freundschaft verbindet den selbständigen Gastronomen mit der Familie Tolone, und gerne isst er auch mal mit der Gastgeberfamilie zusammen. Die grosse Weinkarte samt kompetenter Beratung sind für Simon das Tüpfchen auf dem i.
Dienstag, 8. Mai: Felsenegg in Luzern mit Stammgast Arno Heijboer
Das Restaurant Felsenegg gibt es seit 70 Jahren. Wirt Franco Simioni führt es seit bald zehn Jahren. Früher gehörte das Haus der Stadt Luzern. Franco kaufte es der Stadt ab und renovierte erst einmal sorgfältig, bevor er die Beiz eröffnete. Im Felsenegg gibt es keine Speisekarte. Jeden Tag wird das Menü des Abends auf eine schwarze Tafel geschrieben. Die Küche ist mediterran ausgerichtet, besonderes Augenmerk gilt der selbstgemachten Pasta. Auch Einflüsse aus der marokkanischen oder portugiesischen Küche sind im Felsenegg zu finden. Stammgast Arno Heijboer ist gebürtiger Holländer. Arno und Beizer Franco haben früher zusammen im gleichen Betrieb gearbeitet. Der Weinberater Arno isst sicher einmal im Monat im Felsenegg. Für ihn sticht das Felsenegg aus der Reihe von gewöhnlichen Restaurants hervor, besonders das Ambiente und die frischen Zutaten haben es ihm angetan.
Mittwoch, 9. Mai: Sempacherhof in Sempach mit Stammgast Marie-Therese Schmidiger
Der Sempacherhof liegt direkt beim Bahnhof Sempach und war früher das Bahnhofbuffet. Das über hundertjährige Haus wirkt wie ein kleines Schloss mit seinen Erkern und Türmchen. Das Wirtepaar Riccarda und Hanspeter Müller hat den Sempacherhof vor über 25 Jahren gekauft und den Traum der Selbständigkeit verwirklicht. Die Küche ist gutbürgerlich mit Finessen. «Kein Schnick Schnack auf dem Teller, aber der Gast soll trotzdem überrascht werden» ist das Credo des Wirtepaars Müller. Im Lokal gibt es Bilder und Skulpturen, die ins Auge fallen. Sie wurden von Stammgast Marie-Therese Schmidigers Mann gemacht, er stellt seine Kunstwerke regelmässig im Sempacherhof aus. Marie-Therese kommt seit über zwanzig Jahren in den Sempacherhof. Die Erwachsenenbildnerin und das Wirtepaar verbindet eine Freundschaft. Marie-Therese schätzt das feine Essen und das schöne Ambiente.
Donnerstag, 10. Mai: Alpenblick in Weggis mit Stammgast Brigitte Bünder
Das Hotel und Restaurant Alpenblick in Weggis blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Jahr 1900 wurde die Villa Alpenblick erbaut und seitdem diverse Male umgebaut und renoviert. Immer gleichgeblieben ist der herrliche Panoramablick auf den Vierwaldstättersee und auf die Alpen. Gastgeberin Sarah Schindler setzt auf täglich wechselnde Überraschungsmenüs. Gekocht wird mit regionalen Zutaten, gespickt mit einer Prise Bündnerland. Serviert wird in grossen Schüsseln, jeder schöpft sich selber, die Gäste werden geduzt. Dieses Konzept überzeugt Stammgast Brigitte Bünder. Sie kennt Sarah Schindler seit neun Jahren, früher haben sie zusammen im gleichen Hotel gearbeitet. Die Geschäftsführerin und Dozentin ist mehrere Male in der Woche im Alpenblick. Sie geniesst den atemberaubenden Ausblick und das frisch gekochte Essen oder einfach mal nur einen Drink nach der Arbeit.
Freitag, 11. Mai: Gotthard in Weggis mit Stammgast Rolf Wild
Heute wird entschieden, wer diese Woche den Sieg einfährt. Die letzte Siegerbeiz aus dem Kanton Luzern, die sich dem Wettbewerb «Sieg der Sieger» stellt, ist das Hotel und Restaurant Gotthard in Weggis. Es ist ein Familienbetrieb. Philippe Nanzer ist Geschäftsführer, Wirt und Koch. Seine Mutter, seine Schwester und seine Partnerin arbeiten ebenfalls im Betrieb mit. Auf der Karte ist ein grosses Angebot an Speisen zu finden, die Gäste werden mit einer kreativen, frischen und saisonalen Küche zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis verwöhnt. Stammgast Rolf Wild kennt das Gotthard seit 1975, damals war Philippe Nanzers Vater der Gastgeber. Der pensionierte Tourismusfachmann Rolf geht regelmässig im Gotthard essen und schätzt besonders das gute Angebot von Poulet bis Pizza und im Sommer den schönen Garten direkt am Vierwaldstättersee.




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