Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 13. Mai 2018, 22.10 Uhr, SRF 1

Wieder einmal den eigenen Horizont erweitern. Aeschbachers Gäste machen es vor: Urs Wirth wechselte ein Jahr lang seinen Bürostuhl gegen Schaufel und Kreide und arbeitete in China oder den USA unentgeltlich als Hausrenovierer oder Englischlehrer. Nalani Buob lässt sich nicht behindern und spielt erfolgreich Tennis im Rollstuhl. Einmal im Leben an einem aussergewöhnlichen Ort aufwachen, das verspricht Schlafwürfel-Erfinderin Karen Löhnert und Radrenn-Weltstar Fabian Cancellara geht nach seinem Rücktritt neue Wege.

Urs Wirth
«Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen.» Dieses Zitat trifft definitiv auf den Weinfelder zu. Nach 32 Jahren geregelter Arbeit auf der Bank und um seine Ehe zu retten, wagt er den Schritt ins Ungewisse und arbeitet für Kost und Logis rund um den Globus. In China ist er als Englischlehrer tätig, renoviert in Hong Kong ein Haus, flickt mit einem australischen Farmer Zäune, verteilt in den USA Essen an Obdachlose oder macht sich in Brasilien als Hausmann nützlich.

Nalani Buob
hat ihr bisher grösstes Ziel vor Augen: Die Paralympics 2020 in Tokio. Obwohl seit ihrer Geburt querschnittgelähmt, lässt sich die 17-jährige Sportlerin nicht unterkriegen und gehört im Rollstuhltennis zu den grössten Nachwuchstalenten weltweit. Dafür trainiert sie hart und viel – sieben Mal die Woche. Nachdem sie bei den Juniorinnen bereits die Nummer 1 innehatte, will sie nun auch bei der Elite nach den Sternen greifen – aktuell belegt sie im Frauentennis Rang 25.
Karen Löhnert
hat ein rollendes Hotelzimmer erfunden. Der transparente sechs Quadratmeter grosse Schlafwürfel lässt sich überall aufstellen und ermöglicht so unvergessliche Nächte in exklusiver Umgebung. Die Hamburgerin, die selbst gerne Nächte an ungewöhnlichen Orten verbringt, hatte schon immer ein Flair für Erlebnisübernachtungen und ist sich sicher, dass viele Menschen ihren Wunsch teilen. Ob unter dem Glockenturm und den aufmerksamen Augen eines Turmfalken, ob im Mittelkreis des Fussballstadions oder nachts im Museum mit geheimnisvoller Geräuschkulisse, alles ist möglich.

Fabian Cancellara
gilt als einer der erfolgreichsten Fahrer in der Geschichte des Radrennsports und kann ein Palmarès vorweisen, welches nur von wenigen Fahrern je erreicht wird: Er gewann mehrfach Klassiker wie Paris-Roubaix oder die Flandern-Rundfahrt, wurde viermal Weltmeister im Zeitfahren und holte vor zwei Jahren das zweite Olympiagold. Doch was kommt nach der Karriere? «Spartacus» ist, wie er selber sagt, in vielen Dingen wieder Lehrling und versucht sich neu als Unternehmer.