Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 13. Mai 2018, 15.30 Uhr, SRF 1

Anlässlich des 90. Geburtstags von Queen Elizabeth im 2016 gewährte die britische Königsfamilie erstmals Zugang zu privaten Filmaufnahmen der Queen, ihres Mannes und ihrer Eltern. Kommentiert werden die Filmausschnitte von verschiedenen Mitgliedern der königlichen Familie, die ihren ganz persönlichen Einblick in das Leben dieser Frau geben. Davor: Beim Friseur in England – Clacton-on-Sea.

Sonntag, 13. Mai 2018, 15.30 Uhr, SRF 1
«DOK»: Persönlich wie nie – Queen Elizabeth öffnet ihr Familienalbum
Anlässlich des 90. Geburtstags von Queen Elizabeth im 2016 gewährte die britische Königsfamilie erstmals Zugang zu privaten Filmaufnahmen der Queen, ihres Mannes und ihrer Eltern. Kommentiert werden die Filmausschnitte von verschiedenen Mitgliedern der königlichen Familie, die ihren ganz persönlichen Einblick in das Leben dieser Frau geben.

Für diese Dokumentation erhielt der Filmemacher John Bridcut Zugang zur kompletten Sammlung privater Filmaufnahmen, die Elizabeth selbst, ihr Mann, Prinz Philip und ihre Eltern gemacht haben. Darunter ist auch zahlreiches Material, das die Öffentlichkeit noch nie gesehen hat. Verschiedene Mitglieder der königlichen Familie wurden dabei gefilmt, wie sie sich diese privaten Aufnahmen ansehen und ihren persönlichen Einblick in das Leben dieser Frau geben, die sie ebenso als Teil ihrer engsten Familie kennen wie als Königin von England. Zu Wort kommen unter anderen Prinz Charles, Prinz Philip, Prinz William und seine Frau Kate, Prinz Harry, sowie der Cousin der Queen, Prinz Edward und seine Schwester Prinzessin Alexandra, die noch nie zuvor ein Interview gegeben hat.

Sonntag, 13. Mai 2018, 15.00 Uhr, SRF 1
«DOK»: Beim Friseur in England – Clacton-on-Sea
Clacton-on-Sea ist ein heruntergekommener Küstenort in Essex. Hier betreibt Susan Jacobson seit 20 Jahren ihren kleinen Friseursalon, der einen Einblick in die britische Gesellschaft gewährt. Ihre Kunden sind vor allem Männer aus der Unterschicht. Viele von ihnen haben im Juni 2016 für den Brexit gestimmt.

Der englische Küstenort Clacton-on-Sea hat schon bessere Zeiten gesehen. Das Stadtbild der Kleinstadt ist leicht heruntergekommen, geprägt von Spielhallen, Billigläden und unbeschäftigten Senioren, die mit ihren Rollatoren durch die Stadt streifen. Hier betreibt die Friseurin Susan Jacobson seit 20 Jahren ihren kleinen Salon. Während sie Haare schneidet, hat sie immer ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Kunden. Ihre Kunden sind meist einsame, von der Gesellschaft abgehängte Männer, die ansonsten wenig Zuspruch bekommen. Die Gespräche kreisen um «die da oben», die den Kontakt zu den einfachen Leuten verloren haben, und über die vielen Migranten, die aus London herkamen und ihre Geschäfte in der Kleinstadt eröffneten. Hier im Salon hatte der Brexit eine klare Mehrheit. Susan kümmert sich wie eine Sozialarbeiterin um die meist hilfsbedürftigen älteren Männer. Doch auch sie selbst hat schwierige Zeiten erlebt, aber sie ist keine, die lange klagt. Wenn es ihr mal schlecht geht, holt sie sich Trost bei ihrem kleinen Hund, der sie nie im Stich lässt.