Ausstrahlungsdatum: Montag, 28. Mai 2018, 22.25 Uhr und 22.55 Uhr, SRF 1

Die Schweizer Industrie erhofft sich von einem Freihandelsabkommen mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay einen Exportschub dank eines erleichterten Zugangs zu den Mercosur-Staaten. Die Schweizer Bauern hingegen fürchten die Konkurrenz südamerikanischer Agrarprodukte und wehren sich gegen das Abkommen. Im «ECO»-Landwirtschafts-Schwerpunkt reden Bundesrat Johann Schneider-Ammann und Bauernpräsident Markus Ritter Klartext. Im Anschluss geht es im «ECO Talk» mit Moderator Reto Lipp um die Zukunft von Familienunternehmen, denn: 75’000 Schweizer Unternehmen haben ein Nachfolgeproblem. Fast jede dritte Firma muss liquidiert werden, weil sie niemand übernimmt.

Damit eine Übergabe gelingt, muss sie sorgfältig über mehrere Jahre vorbereitet werden – und hat auch dann noch ihre Tücken: Erwartungen und Emotionen prägen die Unternehmen, die in Familienhand sind. Unterschiedliche Generationen haben oftmals unterschiedliche Auffassungen von Führung.

Wie geht Loslassen, wie Übernehmen? Wo sind die grössten Fallstricke bei der Nachfolge? Drei Unternehmer geben Einblick in den anspruchsvollen Vorgang der Familiennachfolge:
Willy Michel, 70, VR-Präsident und Gründer Ypsomed
Annemarie Widmer, 39, VR-Präsidentin, Mitinhaberin und Geschäftsleitungsmitglied Louis Widmer
Florian Eltschinger, 39, Co-CEO Remimag

Die Themen bei «ECO»:

Schweizer Landwirtschaft – Wie viel Öffnung ist zumutbar?
Die Schweizer Industrie erhofft sich von einem Freihandelsabkommen mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay einen Exportschub dank eines erleichterten Zugangs zu den Mercosur-Staaten. Die Schweizer Bauern hingegen fürchten die Konkurrenz südamerikanischer Agrarprodukte und wehren sich gegen das Abkommen. Dabei geht es ihnen besser als sie behaupten. Letztes Jahr hat die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft sogar zugenommen. Im «ECO»-Landwirtschafts-Schwerpunkt redet Bundesrat Johann Schneider-Ammann Klartext, Bauernpräsident Markus Ritter stellt sich den Fragen von Reto Lipp.

Das Geschäft mit dem Papst
Papst Franziskus kommt bei den Menschen an, gilt als beliebter als sein Vorgänger Benedikt. Daraus schlägt nicht nur der Vatikan selbst Kapital. Viele findige Unternehmer, grosse und kleine, machen mit dem Papst gute Geschäfte. Eine «ECO»-Reportage aus Rom.