Ausstrahlungsdatum: Freitag, 15. Juni 2018, 20.05 Uhr und 21.00 Uhr, SRF 1
«SRF bi de Lüt – Wunderland» in doppelter Länge: Im Berner Oberland kommt Nik Hartmann an seine Belastungsgrenze – mental und physisch. Die Geltenbachhöhle im Gasterntal verlangt ihm alles ab. Sein Mut macht sich bezahlt; er taucht in eine für ihn komplett fremde Welt ein. Grund genug, Niks Erlebnisse aus Kandersteg und dem Gasterntal in zwei Fernsehfolgen zu zeigen.
Seine Reise startet Nik auf dem Sunnbüel oberhalb von Kandersteg. Mit dem Downhill-Bike geht’s rasant talwärts. Der Adrenalinspiegel schiesst ein erstes Mal in die Höhe. Zu Fuss geht es weiter durch Kandersteg, wo Nik die eine oder andere Bekanntschaft macht.
Bei der Oeschinensee-Gondelbahn trifft er Fritz Loretan. Er war rund 40 Jahre lang Hüttenwart auf der Fründenhütte und Bergführer. Mit ihm wagt sich Nik an die Umrundung des Oeschinensees, der «Fründschnuer» entlang. Definitiv nichts für Personen mit Höhenangst und für Nik ein kleiner Vorgeschmack auf das, was auf ihn wartet in den Folgen 5 und 6 von «SRF bi de Lüt – Wunderland».
Am zweiten Tag verlässt Nik Kandersteg in Richtung Gasterntal. Im hinteren Teil des Tals wird ein Schatz gehütet; die Gasternbibel. Sie wird traditionsgemäss beim ältesten Gasterer verwahrt, dem Wirt des Steinbocks. Der Kander entlang marschiert Nik weiter talauswärts. Im altehrwürdigen Hotel Waldhaus gibt es Raclette am Feuer und eine Übernachtung wie vor 100 Jahren. Ohne Strom, versteht sich.
Der letzte Tag wird Nik so schnell wohl nicht mehr vergessen: Die Geltenbachhöhle bringt ihn an den Rand seiner Belastbarkeit. Inmitten einer riesengrossen Felswand befindet sich der Einstieg in eine andere Welt. Doch die Zeit läuft gegen ihn: Das Wasser in der Höhle steigt von Tag zu Tag, und plötzlich wird aus dem Höhleneingang ein Wasserfall-Ausgang. Um überhaupt dorthin zu gelangen, muss Nik an einem 65 Meter langen, freihängenden Seil hoch. Das ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch ein mentaler Kraftakt! Nach langen 30 Minuten hat er es geschafft – glaubt er.
Das tatsächliche Abenteuer beginnt nämlich erst jetzt: Zusammen mit Hansueli Kallen soll Nik im vier Grad kalten Höhlenwasser tauchen. 500 Meter beschwerlichen Höhlenweg bringen die beiden hinter sich. Eine Stunde später ist es soweit; mit Neoprenanzug und Tauchermaske wagt sich Nik zusammen mit Hansueli in einen senkrechten gefluteten Schacht. Eine neue Welt öffnet sich. Die Emotionen sind überwältigend. Für einmal zeigt SRF Nik Hartmanns Abenteuer in einer Doppelfolge.




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