Ausstrahlungsdatum: Montag, 18. Juni 2018, 21.05 Uhr, SRF 1
Schmerzhafte und verstärkte Periode, Zwischenblutungen, Druck auf Blase oder Darm, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr: Ungefähr die Hälfte aller Frauen zwischen 30 und 50 kennt das aus eigener Erfahrung. Odette Frey moderiert die Sendung.
In den meisten Fällen sind es gutartige Wucherungen der Gebärmutterwand, sogenannte Myome. Gewöhnlich suchen die Betroffenen die Ärzte auf, die sie für zuständig halten – ihre Gynäkologen. Von ihnen kommt leider immer noch viel zu häufig der Vorschlag, die Gebärmutter herauszuoperieren. Nach abgeschlossenem Kinderwunsch, so wird oft argumentiert, sei das doch kein Problem. Jahr für Jahr verlieren etwa 8000 Frauen in der Schweiz ihre Gebärmutter – durch eine aufwändige und belastende Operation.
Dabei gibt es seit einigen Jahren eine schonende und wirksame Alternative: Die Wucherungen werden verödet, indem man mit winzigen Plastikkügelchen die versorgenden Blutgefässe verstopft. Die Gebärmutter bleibt bei diesem minimal invasiven Eingriff erhalten. Der Beitrag begleitet Frauen mit Gebärmuttermyomen, die in verschiedenen Kliniken mit der Verödungstherapie oder Embolisation behandelt werden. Seit Kurzem wird eine solche Embolisation auch erfolgreich auf einem ganz anderen Gebiet angewandt – bei der gutartigen Vergrösserung der Prostata von Männern. Auch hier kann die relativ einfache Behandlung schnell zu einem beschwerdefreien Leben führen.




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