Kurz vor Sommerbeginn heizt sich das innenpolitische Klima enorm auf. Anlass: Der am Donnerstag von den Regierungsparteien ÖVP und FPÖ eingebrachte Antrag zur Arbeitszeit-Flexibilisierung inklusive der Option 12-Stunden-Arbeitstag. „Raubzug, Überfall, Verrat, Foul“ schallt es aus den Reihen der Gewerkschaft und der Opposition. Die rote Linie sei mit dem überraschenden Vorstoß der Koalitionsparteien überschritten worden, Kampfmaßnahmen bis hin zu Streiks liegen in der Luft. Die Regierung beteuert, der 8-Stunden-Arbeitstag und die 40-Stunden-Woche blieben ja weiterhin die Regelarbeitszeit. Die Neuerungen seien im Interesse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Wer profitiert wirklich vom neuen Gesetz, das mit Jänner 2019 in Kraft treten soll? Wird die Mehrarbeit nur auf freiwilliger Basis stattfinden? Bringt die Flexibilisierung mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für den einzelnen Arbeitnehmer? Und welche Rolle spielt das Thema Arbeitszeitverkürzung?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 17. Juni 2018, um 22.00 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Renate Anderl
Präsidentin Arbeiterkammer

Georg Kapsch
Präsident Industriellenvereinigung

Karlheinz Kopf
design. Generalsekretär der Wirtschaftskammer, ÖVP

Josef Muchitsch
Vorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz, ÖGB, SPÖ

Manuela Vollmann
Arbeitsmarkt- und Gleichstellungsexpertin, ABZ*AUSTRIA