Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 1. Juli 2018, 16.20 Uhr, SRF 1
Bäume bedecken fast einen Drittel der Landoberfläche unseres Planeten. Sie produzieren einen grossen Teil des Sauerstoffs, der für alles Leben sorgt. Diese grüne Lunge erstreckt sich auch über einen grossen Teil der nördlichen Erdhalbkugel und erlebt heisse Sommer und bitterkalte Winter. Im Laufe eines Jahres verändert sich der Wald immer wieder und bietet den Tieren Schutz und Heimat. Davor: Namibias Schakale. Und: Das geheime Leben unserer Haustiere (1/8).
Sonntag, 1. Juli 2018, 15.00 Uhr, SRF 1
«DOK»: Das geheime Leben unserer Haustiere (1/8)
Haustiere sind in vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Hat man die Gelegenheit, eine Geburt eines Tieres mitzuverfolgen, entstehen magische Momente. Die kleinen und verletzlichen Geschöpfe erleben in den ersten Stunden eine völlig neue Welt, und gewisse Tücken sind programmiert. In der ersten Folge erlebt das Publikum Geburten von jungen Hunden, Kätzchen und kleinen Schweinchen, denen es es in weiteren Folgen wieder begegnen wird und aufwachsen sieht.
Sonntag, 1. Juli 2018, 15.30 Uhr, SRF 1
«DOK»: Namibias Schakale
Der Schabrackenschakal, auch Afrikanischer Wolf genannt, lebt anders als sein europäischer Verwandter gewöhnlich nicht im Rudel, sondern als Einzelgänger. Doch seit einigen Jahrzehnten hat er in der Küstenwüste Namib einen neuen Lebensraum gefunden und dort ungewöhnliche Formen des Zusammenlebens ausgebildet. Das Filmteam hat einen jungen Schakal drei Jahre lang begleitet und lässt die Zuschauerin und den Zuschauer hautnah miterleben, wie das Tier lernt, im Rudel zu jagen.
Sonntag, 1. Juli 2018, 16.20 Uhr, SRF 1
«DOK»: Geheimnis Wald
Bäume bedecken fast ein Drittel der Landoberfläche unseres Planeten. Sie produzieren einen grossen Teil des Sauerstoffs, der für alles Leben sorgt. Diese grüne Lunge erstreckt sich auch über einen grossen Teil der nördlichen Erdhalbkugel und erlebt heisse Sommer und bitterkalte Winter. Im Laufe eines Jahres verändert sich der Wald immer wieder und bietet den Tieren Schutz und Heimat.
Zu Beginn des Jahres liegt der Wald tief unter einer Schneedecke. Für seine tierischen Bewohner ist das die härteste Zeit. Einige haben sich auf den Weg in den Süden gemacht. Andere verschlafen unter der Erde verborgen die kalten Monate, Dachse etwa oder Mäuse. Andere Tiere dagegen haben keine Wahl und müssen sich den Herausforderungen stellen. Elche nutzen ihre langen Beine als Schneeschaufeln. Doch es gibt kaum etwas zu finden. Wenn der Magen knurrt, liegen die Nerven schnell blank, und es kommt immer wieder zu Streitereien. Wölfe dagegen gehören im Winter zu den Gewinnern, denn dann finden sie leichter geschwächte Tiere oder Aas.
Der Schnee hat dem Wald nicht geschadet, sondern eine schützende Decke über die Bodenpflanzen gelegt. Kaum trifft sie das erste Sonnenlicht, spriessen sie aus der Erde. Insekten erfüllen die Luft mit Leben, holen sich Nektar und bestäuben die Pflanzen im Gegenzug. Die Bäume, die im Winter ihr Laub abgeworfen haben, ziehen sich nun wieder ihr grünes Gewand an. Für die Tiere des Waldes beginnt damit die ideale Zeit, ihren Nachwuchs grosszuziehen.
Der Wald ist erfüllt von Vogelgesang. In unzähligen Nestern in luftiger Höhe schlüpfen Küken, am Boden tummeln sich Frischlinge und Hirschkälber. Ihre auffällige Fellzeichnung schützt sie im Wechselspiel von Schatten und Licht im Wald – im Lauf der Zeit werden sie sie verlieren. Junge Bären erkunden erstmals die Welt, nachdem sie viele Wochen unter der Erde verbracht haben. Zwischen mächtigen Eichenwurzeln hat eine Füchsin ihren Bau gegraben und zieht ihren Wurf gross.




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