Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 11. Juli 2018, 22.25 Uhr, SRF 1

Sie galten als «die ABBAs der Schweiz» – die erfolgreichste Schweizer Musikgruppe der 1970er-Jahre. Und plötzlich war der Höhenflug vorbei: Drei Stars, die als Trio bestens funktionierten, mussten neue Wege gehen. Der Dokumentarfilm zeigt, wie Sue Schell und Marc Dietrich existenzielle Lebenskrisen durchlebten, um schliesslich abseits vom Showbiz zu sich selber zu finden. Peter Reber hingegen ging mit seiner Musik gradlinig weiter und wurde zum Millionär.

Sie waren die «ABBAs» der Schweiz – die erfolgreichste Gruppe der 70er-Jahre. Und plötzlich war der Höhenflug vorbei: Peter, Sue & Marc, drei Stars, die als Trio bestens funktionierten, mussten neue Wege gehen. Der Film zeigt das Schicksal der drei Musiker abseits von Bühne und Rampenlicht. Die «süsse Sue» von damals wurde nach tiefer Lebenskrise zur heutigen Susan Schell, die ihr Leben der Meditation widmet und sich für karitative Tätigkeiten engagiert – einer Künstlerin, die vor kleinem Publikum auftritt und auch an Performances fern vom Mainstream teilnimmt. Marc Dietrich wurde zum lebensfrohen «Cuco», der als Hansdampf in allen Gassen zu einer Berner Lokalgrösse geworden ist. Auch er kämpfte mit schmerzhaften Abstürzen in Alkohol und einem Burn-out, das er mit der Hilfe seiner dritten Ehefrau Trix meisterte. Peter Reber dagegen konnte an die Erfolge des Trios anknüpfen mit einer für Schweizer Verhältnisse einzigartigen Musikerkarriere. Dabei spielen seine wenig bekannte Ehefrau Livia und seine Tochter Nina eine zentrale Rolle.