Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 19. August 2018, 15.30 Uhr, SRF 1
Gut 600 Kilometer fliesst die Donau durch Deutschland – von der Quelle im Schwarzwald bis zur Grenze unterhalb von Passau. Am deutlichsten präsentiert sie sich im Abschnitt ab Straubing: Hier zeigt sich der Strom trotz einiger menschlicher Eingriffe noch als ein richtiger Fluss. 70 Kilometer fliesst die Donau ungehindert durch die Ebene vor dem Bayerischen Wald. Davor: Das geheime Leben unserer Haustiere (7/8). Und: Wildes Sri Lanka – Künstenreich (3/3).
Sonntag, 19. August 2018, 15.30 Uhr, SRF 1
«DOK»: Die Stimme der Donau
Gut 600 Kilometer fliesst die Donau durch Deutschland – von der Quelle im Schwarzwald bis zur Grenze unterhalb von Passau. Am deutlichsten präsentiert sie sich im Abschnitt ab Straubing: Hier zeigt sich der Strom trotz einiger menschlicher Eingriffe noch als ein richtiger Fluss. 70 Kilometer fliesst die Donau ungehindert durch die Ebene vor dem Bayerischen Wald.
Immer wieder breitet sich der Fluss aus, überflutet die Deichvorländer und setzt Wiesen und Auwälder unter Wasser. Dann zieht sie sich wieder in ihre tiefste Rinne zurück und gibt breite Kiesbänke und Kiesinseln frei. Es ist genau dieser immer wiederkehrende Wechsel zwischen hohem und niedrigem Wasserstand, auf den bestimmte Pflanzen und Tiere angewiesen sind.
So sind Biber in der Lage, Lebensräume so zu gestalten, dass Hochwasser erst gar nicht zustande kommt. Wie das funktionieren kann, zeigt sich im Auwald, wo sie ungestört schalten und walten.
Nirgendwo sonst existiert ein so dichtes Mosaik aus unterschiedlichen und gegensätzlichen Lebensräumen wie in einer Flussaue: Wasser und Land, Feuchtwiesen, Wälder und Trockenrasen bilden ein komplexes Netzwerk auf kleinstem Raum. Hier, im Bereich der frei fliessenden Donau, leben zwei Drittel der bayerischen Vogelarten, darunter so manche Rarität wie Blaukelchen, Beutelmeise, Schlagschwirl und Seidenreiher.
Sonntag, 19. August 2018, 15.00 Uhr, SRF 1
Das geheime Leben unserer Haustiere (7/8)
Haustiere haben es den Menschen angetan und sind in vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Sie machen oft die verrücktesten Dinge, und jedes hat seinen individuellen Charakter und seine Persönlichkeit.
In dieser Episode begegnen Zuschauerinnen und Zuschauer einigen eigenwilligen Tieren wie dem tapferen Hamster, der die kühnsten Sprünge vollzieht und nachts intensiv «on tour» ist, oder einem Frechdachs, der zum Musterhund wird. Versteckte Kameras zeigen, wie ein cleveres Pferd seine Besitzer austrickst oder wie die feine Nase einer Hündin Menschenleben retten kann.
Sonntag, 19. August 2018, 16.15 Uhr, SRF 1
Wildes Sri Lanka – Künstenreich (3/3)
Blaues Meer, weisse Strände, grüne Wälder – Sri Lanka gilt als Perle des Indischen Ozeans. Und an der Küsten tummelt sich eine reiche Tierwelt: Meeresschildkröten kehren nach jahrelanger Odyssee durch die Ozeane genau an jene Strände zurück, wo sie einst das Licht der Welt erblickten – nur um hier selbst für Nachwuchs zu sorgen. Hier gibt es die einzige ortsfeste Population von Blauwalen weltweit. Normalerweise ziehen die Riesen durch die Weiten der Weltmeere – nur die Blauwale von Sri Lanka bleiben ihrem angestammten Revier treu.
In den Mangrovensümpfen im Hinterland der Küste lebt ein Fisch, der seine Beute auf ganz besondere Weise ins Visier nimmt. Wenn sich Insekten auf Ästen oder Steinen in erreichbarer Nähe aufhalten, feuert der Schützenfisch einen starken Wasserstrahl ab – dabei bezieht er instinktiv die Lichtbrechung an der Wasseroberfläche mit ein. Die derart «abgeschossene» Beute landet im Wasser und wird umgehend verschlungen.
Die fischreichen Gewässer um Sri Lanka locken Fischer in ihren Booten auf das Meer hinaus – wo sie oft Hilfe von unerwarteter Seite bekommen. Riesige Schulen mit Hunderten von Delfinen jagen nach Beute – und verraten den Fischern auf diese Weise, wo sich grössere Fischschwärme aufhalten.




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