Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 20. bis 24. August 2018, 18.15 Uhr, SRF 1

«Mini Beiz, dini Beiz» ist diese Woche im Kanton Aargau unterwegs. Fünf Beizen aus den Orten Aarau, Mülligen, Gontenschwil, Mägenwil und Künten-Sulz stellen sich dem Wettbewerb. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 20. August: Restaurant Kettenbrücke in Aarau mit Stammgast Simone Armbruster
Das Hotel und Restaurant Kettenbrücke befindet sich an der historischen Stadtmauer von Aarau. Vera Schäfer ist Geschäftsführerin des Betriebes und leitet gemeinsam mit Bettina Hediger das Restaurant und das Hotel. Im Restaurant werden nationale und internationale Gerichte serviert, modern interpretiert, und doch mit Bezug zur Region. Dafür sorgt Küchenchef Jörg Krölls. Er möchte seinen Gästen eine Auswahl bieten und wechselt deshalb alle zwei Monate die Speisekarte. Die Gäste schätzen den schönen Wintergarten, der ein helles und freundliches Ambiente bietet. Dort essen auch die fünf Kandidaten einen Zweigänger. Stammgast Simone Armbruster hat die Kettenbrücke bei einem Weihnachtsessen kennengelernt. Die feine Küche hat sie begeistert und seitdem geniesst die 38-jährige Arztgehilfin auch privat das moderne Lokal mit prächtiger Aussicht auf die Aare.

Dienstag, 21. August: Restaurant Müli in Mülligen mit Stammgast Sandra Kindel
Die Müli liegt an der Reuss, ist als gutbürgerliches Restaurant bekannt und ist auch als Hochzeitslokalität beliebt. Wirtin Tessa Schneider hat die ehemalige Mühle im April 2011 übernommen. Das alte Haus ist modern ausgebaut, alte Balken und Wände sind erhalten geblieben und werden durch den Heimatschutz gepflegt. Auf der Speisekarte finden sich gutbürgerliche Gerichte wie Kalbsgeschnetzeltes oder Wiener Schnitzel, und der Müli-Spiess, der am Tisch flambiert wird, ist legendär. Das Fleisch stammt aus artgerechter Tierhaltung, das Gemüse aus der Region. Stammgast Sandra Kindel hat die Müli gemeinsam mit ihrem Mann entdeckt. Ihr gefällt die Vielfältigkeit der Menükarte und die Möglichkeit, in der Müli sowohl einfach als auch gehoben Essen zu können. Die 38-jährige deutsch-schweizerische HR-Managerin ist mindestens einmal pro Monat in der Müli zu Gast.

Mittwoch, 22. August: Gasthof Bad Schwarzenberg in Gontenschwil mit Stammgast Renate Gautschy
Das Bad Schwarzenberg war früher ein Kur- und Heilbad mit eigener Mineralwasserquelle. Die Quelle existiert heute noch und das Wasser wird im Restaurant serviert. Der Familienbetrieb wurde im November 2017 vom jetzigen Wirtepaar Fabienne und Flavio Böll übernommen. Fabiennes Eltern helfen immer noch tatkräftig im Betrieb mit. Gekocht wird gutbürgerlich, Rindsfilet Stroganoff, Kalbsschnitzel oder Fisch aus dem nahen Hallwilersee finden sich auf der Karte. Viele der verwendeten Zutaten stammen aus der Region. Stammgast Renate Gautschy hat das Lokal vor 43 Jahren entdeckt. Die Gemeindepräsidentin besucht das Bad Schwarzenberg gerne privat, aber auch Versammlungen ihrer Partei finden dort statt. Angetan haben es Renate die einmalige Lage am Waldrand, die familiäre Atmosphäre und das gute und schön präsentierte Essen.

Donnerstag, 23. August: Gasthof Bären in Mägenwil mit Stammgast Karin Hartmann
Der Gasthof Bären befindet sich in einem alten umgebauten Bauernhof. Die ehemalige Scheune ist heute der Gastraum. Wirt Bernhard Bühlmann hat früher in einem hoch dotierten Gourmetlokal gekocht und seit 2007 führt er den Bären. Seine Küche ist gutbürgerlich, auf gute und frische Zutaten wird viel Wert gelegt. Bernhard bezieht möglichst viele Produkte aus der Region, auch beim Wein berücksichtigt er lokale Winzer. Auf der Karte finden sich Güggeli in allen Variationen, aber auch Flusskrebse oder Scampi. Bernhard Bühlmann ist Jäger, und so gibt es auch Wild zu essen. Stammgast Karin Hartmann kennt den Bären seit ihrer Kindheit. Die Foodbloggerin ist selber eine leidenschaftliche Köchin. Im Bären schätzt sie die hohe Qualität der Speisen und die stilvolle und gemütliche Einrichtung. Das alles macht für sie das gewisse Etwas aus.

Freitag, 24. August: Restaurant Fahr in Künten-Sulz mit Stammgast Tom Schilling
Die Entscheidung fällt diese Woche im Restaurant Fahr in Künten. Das Lokal wurde im Juli 2017 eröffnet. Die jungen Gastronomen Alexandra von Allmen und Manuel Steigmeier hatten mit ihrem nachhaltigen Konzept den Besitzer des Grundstückes überzeugt. Die Holzfassade des Lokals wurde aus nachhaltigem Schweizer Holz gebaut. Auch der nachhaltige Umgang mit den Zutaten für die Küche ist Teil des Konzepts. Regionale Produkte werden mit Zutaten aus aller Welt kombiniert. Die Speisekarte wechselt regelmässig und bietet Gerichte in Vorspeisengrösse an. Das begeistert auch Stammgast Tom Schilling. Der Hobbykoch und Kochbuchautor schätzt die schöne Lage des Fahr an der Reuss neben dem Reussuferschutzgebiet. Das moderne Lokal und das Konzept mit den kleinen, aber feinen Portionen haben ihn von Beginn an überzeugt.