Am „ORF III Kulturdienstag“, dem 21. August 2018, zeigt ORF III Kultur und Information einen vierteiligen „Erbe Österreich“-Abend. Den Anfang macht mit „Aufstieg einer Dynastie“ (20.15 Uhr) die letzte Folge der fünfteiligen Historienreihe „Die Akte Habsburg“ von Ronald und Roswitha Vaughan. Friedrich von Thun führt erklärend durch die Sendung und kommt in der finalen Episode beim Anfang des Habsburger-Mythos an. Im Fokus stehen Rudolf I., der erste Habsburger auf dem Kaiserthron, und Rudolf IV, genannt „der Stifter“, der die Adelsfamilie auf Augenhöhe mit den wichtigsten Häusern ihrer Zeit brachte.

Anschließend folgt der Dreiteiler „Die Welt der Ritter“ von Christian Feyerabend. Die Epoche der Ritter, Knappen und Kettenhemden liegt lange zurück, doch die Faszination ist ungebrochen. Die Auftaktfolge „Männer in Eisen“ (21.10 Uhr) geht u. a. der Frage nach, wann aus dem Reiter ein Ritter wurde. Zudem bietet eine High-Speed-Kamera einen genauen Blick darauf, wie das Kettenhemd einen Ritter vor Schwertern und Pfeilen schützte. Der zweite Teil „Helden für Ruhm und Ehre“ (22.00 Uhr) beschäftigt sich danach mit der blutigen Zeit der Kreuzzüge. Papst Urban hatte keine Ansprüche an die Herkunft der Ritter, vielmehr forderte er ihre Entschlossenheit, als er 1095 in der Kathedrale von Clermont-Ferrand zum ersten Kreuzzug aufrief. „Wer Räuber war, kann Ritter werden“, versprach er und Zehntausende folgten seinem Ruf. Doch die Zeiten der eisernen Männer sind lange vorbei. „Die Letzten ihrer Art“ (22.50 Uhr) dreht sich um Kaiser Maximilian I., den man heute als den letzten Ritter bezeichnet. Er stand am Wendepunkt vom Mittelalter zur Neuzeit.