Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 3. bis 7. September 2018, 18.15 Uhr, SRF 1
«Mini Beiz, dini Beiz» ist diese Woche im Kanton Solothurn unterwegs. Fünf Beizen aus den Orten Solothurn, Balsthal, Bolken und Niedergösgen stellen sich dem Wettbewerb. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 3. September: Restaurant Pier 11 in Solothurn mit Stammgast Roger Rohrer
Das Pier 11 liegt direkt an der Aare im Hafen der Kantonshauptstadt Solothurn. Von der grossen Terrasse aus kann man den Blick über den Fluss und über den Campingplatz direkt neben dem Lokal schweifen lassen. Das Restaurant selber bietet Ambiente und Flair wie in einer mediterranen Hafenkneipe. Seit 2016 ist Julian Rodriguez Gastgeber im Pier 11. Die Menüs werden immer frisch gekocht. Auf der Speisekarte steht neben «Fischchnusperli» und Fish and Chips auch der beliebte Pier-11-Beefburger. Stammgast Roger Rohrer kehrte im Jahr 2015 erstmals im Pier 11 zum Mittagessen ein. Das Ambiente, welches ihn an ein Schiff erinnert, und die Nähe zum Wasser lassen bei ihm Ferienstimmung aufkommen. Der 53-jährige Verkaufsleiter ist beruflich viel unterwegs. Er versucht, wann immer möglich seine Mittagspause im Pier 11 zu verbringen.
Dienstag, 4. September: Restaurant Safran in Solothurn mit Stammgast Evanthia Montalto
Vor drei Jahren übernahm Wirt Saleem Alvi das Safran in einer ruhigen Lage in Solothurn. Die Einrichtung ist nicht typisch indisch. Das Lokal ist schlicht und einfach möbliert. Für Saleem ist es wichtig, viel Licht im Restaurant zu haben. Auf der Speisekarte stehen typische indische Gerichte wie Chicken Tikka Masala, Chicken Korma, Tandoori-Gerichte oder Prawn Pakora, frittierte Crevetten. Die Schärfe hält sich in Grenzen, angepasst an unsere Schweizer Geschmacksknospen. Stammgast Evanthia Montalto hat das Safran zusammen mit einer Freundin vor drei Jahren entdeckt. Die 38-jährige Mutter von zwei Kindern geniesst es, einmal im Monat mit einer Freundin auswärts essen zu gehen und sich verwöhnen zu lassen. Im Safran schätzt sie die feine indische Küche und Gastgeber Saleems Herzlichkeit.
Mittwoch, 5. September: Restaurant Bahnhof in Balsthal mit Stammgast Patrik Limacher
Die Brüder Roberto Filchev und Giuseppe Mazzaglia führen seit drei Jahren das Restaurant Bahnhof in Balsthal. Vor dieser Zeit haben die beiden bereits gemeinsam ein Restaurant geführt, das Goccetto in Wangen bei Olten. Roberto empfängt die Gäste und Giuseppe steht in der Küche. Das Markenzeichen des Restaurants ist das Bottega-Angebot, eine grosse Auswahl an italienischen Antipasti und sizilianischem Streetfood, serviert auf einem langen Brett. Berechnet wird alles per Meter und Kilogramm. Roberto ist auch gelernter Sommelier. Es ist ihm wichtig, seinen Gästen immer den passenden Wein zum Essen empfehlen zu können. Der 35-jährige Key-Account-Manager Patrik Limacher war bereits im alten Lokal der Brüder Stammgast und ist ihnen auch ins neue Lokal gefolgt. Das authentische italienische Essen und die tollen Weine sind für ihn Grund genug.
Donnerstag, 6. September: Restaurant Seerose in Bolken mit Stammgast Claudio Galli
Daniel Furrers Dorfrestaurant Seerose in Bolken hat zwölf Gault-Millau-Punkte. Trotz dieser Auszeichnung ist die Seerose ein gemütliches und familiäres Lokal geblieben. Daniel wirtet seit 14 Jahren in der Seerose. Seine Küche ist klassisch mit französischen Einflüssen. Saisonalität ist ihm wichtig, so gibt es Spargel im Frühling und Wild im Herbst, die Produkte kommen aus der Region. In der Seerose werden Lehrlinge in der Küche und im Service ausgebildet. Die Freundlichkeit und Professionalität des Personals ist dem Wirt ein Anliegen. Stammgast Claudio Galli hat seine Frau in die Seerose ausgeführt, Grund waren der gute Ruf des Lokals und der kurze Anfahrtsweg. Der 40-jährige Zimmermann war so positiv überrascht, wie gut man in einem kleinen Dorfrestaurant essen kann, dass er seither alle drei Wochen in der Seerose einkehrt.
Freitag, 7. September: Gasthaus zum Schloss Falkenstein in Niedergösgen mit Stammgast Gilbert Ernst
Die Entscheidung fällt diese Woche in einem Schloss, im Gasthaus zum Schloss Falkenstein in Niedergösgen. Brände und Kriege haben die ursprüngliche Burg zerstört und auf den Ruinen entstanden eine Kirche und ein Lokal, das seinesgleichen sucht. Renato Würgler ist Herr über diverse Säle, über einen Wintergarten und über den Naschmarkt, wo Vorspeisen- und Dessertbuffets aufgebaut werden. Bis zu 30 Vorspeisen und über 25 Desserts erfreuen die Gäste, die Hauptgänge sind gutbürgerliche Gerichte mit dem gewissen Etwas. Stammgast Gilbert Ernst ist in der Nähe von Schloss Falkenstein aufgewachsen. Der 51-jährige Hotel- und Restaurationsfachmann und Sommelier findet das Ambiente mit Wow-Effekt einfach umwerfend. Als Mann vom Fach schwärmt Gilbert vom kulinarischen Angebot, der tollen Weinauswahl und dem ausgezeichneten Service des Personals.




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