Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 4. September 2018, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:
Der Ausschuss
Die parlamentarische Aufarbeitung der BVT-Affäre beginnt. Am Dienstag startet der Untersuchungsausschuss mit der Befragung mehrerer BVT-Beamter. Sie werden wohl Auskunft geben, wie und unter welchen Umständen die umstrittene Hausdurchsuchung in den Räumlichkeiten des Verfassungsschutzes abgelaufen ist. Das Oberlandesgericht Wien hat diese ja erst kürzlich für größtenteils unzulässig erklärt. Die Vorgänge rund um das BVT könnten auch Konsequenzen für die Justiz bringen. Justizminister Moser überlegt, ob die Korruptionsstaatsanwaltschaft schon vor geplanten Hausdurchsuchungen übergeordnete Stellen informieren muss. Martin Pusch und Jakob Horvat berichten.
Klassenkampf neu
Mit dem neuen Arbeitszeitgesetz und dem damit verbundenen 12-Stunden-Tag bekommt der Kampf um die arbeitende Bevölkerung neue Brisanz. SPÖ und FPÖ bezeichnen sich als die eigentlichen Vertreter dieser Schicht, die SPÖ wirft den Freiheitlichen Arbeiterverrat vor. Gewerkschaften und Opposition sprechen bei diesem von der Regierung schnell durchgebrachten Gesetz von Ausbeutung und rüsten zu Protestaktionen. Kann die SPÖ in der Opposition frustrierte Rote wieder zurückgewinnen? Auch die Pensionisten – viele davon treue SPÖ-Wähler – werden von den Freiheitlichen umgarnt. Yilmaz Gülüm und Helga Lazar berichten.Dazu diskutieren bei Susanne Schnabl live im Studio der Generalsekretär der FPÖ, Harald Vilimsky, und der Bundesgeschäftsführer der SPÖ, Max Lercher.
Verdacht auf Wahlbetrug
Nach einer Wahlanfechtung muss in Deutschkreutz im Mittelburgenland am 9. September die Kommunalwahl wiederholt werden. Bürgermeister Manfred Kölly von der Liste Burgenland wird vorgeworfen, in mehr als hundert Fällen Wahlkarten rechtswidrig ausgestellt und teils Stimmzettel selbst ausgefüllt zu haben. Kölly bestreitet die Vorwürfe und kandidiert erneut, obwohl die Staatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauch ermittelt. Hat sich nach den Turbulenzen um die Bundespräsidentenwahl die Sensibilität für Korrektheit bei Wahlen nicht erhöht? Eva Maria Kaiser berichtet.




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