Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 10. bis 14. September 2018, 18.15 Uhr, SRF 1

«Mini Beiz, dini Beiz» geht in die Höhe. Fünf Bergbeizen aus den beiden Kantonen Uri und Glarus stellen sich dem Wettbewerb. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 10. September: Restaurant Alp-Hittä in Andermatt mit Stammgast Franz Steinegger
Am Sonnenhang von Andermatt liegt die Alp-Hittä auf 1840 Meter über Meer. Seit kurzem wirtet Marcel Waser mit seiner Frau Corinne auf der Hütte. Die Lage ist einmalig, von der Sommerterrasse kann man bis ins Tal sehen. Viele Gäste schätzen die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Gekocht wird traditionell, von Rösti-Spezialitäten über Rindsfilet oder Wild im Herbst – die Karte wechselt jeweils im Sommer, Herbst und Winter. Neben dem Haus gibt es einen Kräuter- und Gemüsegarten. Die Zutaten sind saisonal und es werden Produzenten aus der Region berücksichtigt. Den Stammgast kennt fast jedes Kind: es ist Franz Steinegger, ehemaliger Nationalrat und Parteipräsident der FDP. Der 75-jährige Rechtsanwalt und Notar hat die Alp-Hittä auf seinen ausgedehnten Wandertouren rund um Andermatt entdeckt und seitdem kehrt er regelmässig dort ein.

Dienstag, 11. September: Restaurant Uhu in Braunwald mit Stammgast Regula «Rägi» Meier
Braunwald ist die autofreie Sonnenterrasse im Glarnerland und dort auf 1256 Meter über Meer liegt das Restaurant Uhu. Der Ort ist nur mit der Standseilbahn erreichbar. Die Aussicht von der Terrasse des Restaurants Uhu ist unbezahlbar. Wirtin Susanne Brugger hat zuerst als Servicefachfrau im Uhu gearbeitet, bis sie das Haus im Jahr 2016 nach mehreren Besitzerwechseln gepachtet hat. Im Restaurant Uhu setzt man auf regionale Küche mit Glarner Spezialitäten. Immer gerne gegessen werden die Glarner Chalberwurst, Gerichte mit Ziger oder der Uhu Burger mit Röstzwiebeln. Stammgast Rägi Meier kennt das Uhu bestens, sie hat es während 34 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann geführt und dann im Jahr 2003 verkauft. Bei ihren regelmässigen Besuchen im Uhu erinnert sich die 68-jährige Pensionärin gerne an alte Zeiten und mit Wirtin Susanne versteht sie sich ausgezeichnet.

Mittwoch, 12. September: Skihütte Obererbs in Elm mit Stammgast Martin Baumgartner
Auf einer Alp in Elm auf 1700 Meter über Meer liegt die Hütte Obererbs vom Skiclub Elm. Seit Herbst 2015 wirtet Sabina Schneider auf der Hütte. Strom gibt es keinen, das Licht, der Kühlschrank und der Tiefkühler werden mit Solarenergie betrieben, gekocht wird mit Gas, geheizt wird mit Holz. In Küche und Gastraum geht es unkompliziert zu und her – man ist mit allen per Du. Auf der Speisekarte stehen Glarner Spezialitäten wie «Zigerbrüt», ein belegtes Brot mit Ziger und Früchten, oder Käseschnitte mit Alpkäse. Alle Zutaten kauft Sabina beim Bäcker, beim Metzger, in der Käserei oder im Dorfladen. Stammgast Martin Baumgartner ist sportlich sehr aktiv und freut sich nach jeder Radtour oder Wanderung auf die feinen Spezialitäten in der Skihütte Obererbs. Der 26-jährige Informatiker kehrt mindestens zweimal in der Woche in der urchigen Berghütte ein.

Donnerstag, 13. September: Berggasthaus Biel in Bürglen mit Stammgast Nadia Gisler
Im Kanton Uri oberhalb Bürglen auf 1600 Meter über Meer führen die beiden Wirte Peter R. Attenhofer und Yves Nopphadol Sawangarom das Berggasthaus Biel, direkt neben der Seilbahn gelegen mit einmaligem Panorama – ein Grund, weshalb Peter und Yves das Haus im Jahr 2009 übernommen haben. In der Küche wird auf jegliche Fertigprodukte verzichtet, alles wird frisch gekocht. Gutbürgerliche Gerichte und ein paar Thailändische Spezialitäten sind auf der Karte, da Yves ursprünglich aus Thailand stammt. Stammgast Nadia Gisler ist im Berggasthaus Biel aufgewachsen. Ihre Eltern haben es 23 Jahre lang geführt und so ist die 33-jährige Polygraphin Stammgast geworden, als Peter und Yves das Haus vor bald 10 Jahren übernommen haben. Für Nadia ist es ein bisschen wie nach Hause kommen. Speziell lecker findet sie die thailändischen Gerichte auf der Karte.

Freitag, 14. September: Alpstubli Gitschenen in Isenthal mit Stammgast Robert «Roby» Schnydrig
Die Entscheidung fällt im Kanton Uri in Isenthal im Alpstubli Gitschenen. Auf 1550 Meter über Meer bietet der Ort einen wunderschönen Ausblick auf Schlieren und Uri Rotstock. Seit 2016 wird die Alphütte von Claudia und Franz Preis als Saisonbetrieb bewirtschaftet. Für die Küche ist Franz zuständig. Hausgemachte Rösti, «Älplermagronen», Trockenfleisch, Alpkäse und selbstgebackenes Brot erfreuen die einkehrenden Wanderer. Stammgast Roby Schnydrig hat eine weite Anreise ins Gitschenen. Der pensionierte Servicetechniker wohnt im Wallis und lässt es sich nicht nehmen, ab und zu nach Isenthal zu reisen und bei den befreundeten Wirtsleuten Franz und Claudia einzukehren. Kennengelernt haben sich die drei als Roby als Bergtourenführer unterwegs war. Damals hat er das Wirtepaar kennen und schätzen gelernt und es hat sich eine Freundschaft entwickelt.