Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 23. September 2018, 22.20 Uhr, SRF 1

Herausgeputzt präsentiert sich jeweils das Laborstudio, wenn Kurt Aeschbacher seine Gäste empfängt: Diesmal mit Hitparadenstürmer Alvaro Soler, Tierpräparator Constantin Latt, Pizzaiolo und Schuhmacher Edoardo Abbiasini und Curling-Weltmeisterin Irene Schori.

Alvaro Soler
Einen Sommer ohne Hit des spanisch-deutschen Künstlers ist inzwischen undenkbar. Ob Sofia, El Mismo Sol oder jüngst La Cintura – die spanischen Lieder gehen sofort ins Ohr und bringen gute Laune. In Barcelona aufgewachsen lebte er eine Zeit lang in Tokio und kehrte für sein Industriedesign-Studium nach Spanien zurück, ehe er sich ganz der Musik zuwendete. Trotz riesigem Erfolg weltweit ist der Sohn einer spanischen Mama und eines deutschen Vaters auf dem Boden geblieben.

Constantin Latt
Er hat einen echten Knochenjob. Der junge Vorarlberger präpariert Eichhörnchen, Krokodile und Vögel für die Ewigkeit. Am naturhistorischen Museum in Bern absolvierte er als einziger in der Schweiz die Lehre zum Tierpräparator und sieht sich heute als eine Art Bildhauer. Nebst dem Nachmodellieren gehört zu seinem Beruf auch, den natürlichen Lebensraum der Tiere zu arrangieren. Und oft präpariert er auch Tiere für die Forschung oder die Museumspädagogik.

Edoardo Abbiasini
Er ist Pizzaiolo und Schuhmacher zugleich. Und das mit 81 Jahren! Aufgewachsen in der Nähe von Neapel kommt Abbiasini als 17-Jähriger mittellos in die Schweiz. Hier arbeitet er zuerst bei einem Bauern, dann heuert er in einer Beiz an und flickt nebenbei Schuhe. Das Handwerk lernte der 81-Jährige dazumal beim Dorfschuhmacher in Italien. Später macht er sich selbständig, eröffnet eine Schuhwerkstatt und ein paar Jahre später das Tricolore – die erste Take-Way-Pizzeria in Bern.

Irene Schori
Sie ist die erfolgreichste Curlerin der Schweiz und kann vier Weltmeistertitel vorweisen. Doch wie sehr manchmal Glück und Leid nebeneinander liegen, muss Schori vor drei Jahren erfahren, als bei ihr Brustkrebs prognostiziert wird. Trotz der heimtückischen Krankheit lässt sie sich nie unterkriegen, geht zur Arbeit, steht ein paar Monate später wieder auf dem Eis und schreibt ein Curlingmärchen, als sie 2016 Weltmeisterin wird. Nun wagt sie sich erstmals als Skip mit einem jungen Team aufs Eis.