Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 24. bis 28. September 2018, 18.15 Uhr, SRF 1
«Mini Beiz, dini Beiz» besucht diese Woche die grösste Stadt der Schweiz, die Stadt Zürich. Fünf Beizen stellen sich dem Wettbewerb. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 24. September: Restaurant Altes Klösterli mit Stammgast Madeleine Werren
Die kulinarische Woche startet in tierischer Umgebung. Das Alte Klösterli befindet sich mitten im Zoo Zürich. Die grosse Terrasse bietet einen Blick ins zürcherische Glatttal und auf die Afrika-Anlage des Zoos. Dschelada-Affen turnen vor den Augen der Restaurantbesucher von Fels zu Fels. Das Alte Klösterli war im zwölften Jahrhundert ein Kloster, das alte Riegelhaus wurde vor zwei Jahren renoviert. Wirt Pascal Infanger führt das Lokal seit dem Umbau. Serviert werden traditionelle Schweizer Gerichte mit einem mediterranen Einschlag. Verzichtet wird auf Meeresfische, das Angebot ist saisonal, regional und nachhaltig. Stammgast Madeleine Werren ist seit 13 Jahren im Freiwilligenteam des Zürcher Zoos und ist oft im Alten Klösterli anzutreffen. Die 52-jährige Assistentin für Haus und Technik schätzt die familiäre Atmosphäre, die schöne Einrichtung und das tolle Essen.
Dienstag, 25. September: Restaurant Italian Monkey mit Stammgast Olivier «Oli» Jordan
Das Italian Monkey im trendigen Kreis 5 bietet moderne italienische Küche. Das «Monkey» im Namen soll zeigen, dass es im Lokal nicht nur traditionelle italienische Speisen gibt, sondern auch etwas verrückte, ungewöhnliche Menüs. Zwei Standbeine sind die Pfeiler des Italian Monkey: Im Pasta-Keller entstehen verschiedene Varianten von hausgemachten Teigwaren und auf dem Holzkohlegrill werden vor den Augen des Gastes Fleisch und Fisch zubereitet. Auf einer Spezialkarte sind zusätzlich saisonale Gerichte zu finden. Wirt Andy Watt ist seit einem Jahr Geschäftsführer des Lokals. Er ist mit Stammgast Olivier «Oli» Jordan befreundet, die beiden haben zusammen die Hotelfachschule abgeschlossen. Der 29-jährige Klubbetreiber Oli wohnt ganz in der Nähe und ist deshalb oft im Italian Monkey anzutreffen.
Mittwoch, 26. September: Restaurant Chianalea mit Stammgast Daniel Fontana
Das Chianalea im Multikulti-Kreis 4 bietet authentische süditalienische Küche. Enrico Pochiero und Francesco Nardi sind Freunde seit Kindheitstagen. Im Jahr 2003 haben die beiden nach einem Umbau das Chianalea eröffnet. Alle haben damals mit angepackt, Freunde und Familie. Enrico kocht süditalienische Gerichte, alles wird frisch zubereitet und die Zutaten sollen wenn möglich biologisch sein. Es gibt keine Speisekarte, gegessen wird, was der Chef empfiehlt. Das sind zum Beispiel Antipasti aus dem Süden Italiens oder ein Teller Pasta. Stammgast Daniel Fontana hat das Lokal vor einigen Jahren gemeinsam mit einem Arbeitskollegen entdeckt. Der 51-jährige Teamleiter bei der Arbeitslosenversicherung war von der charmanten italienischen Beiz sofort angetan. Das frisch zubereitete Essen, das familiäre Ambiente und die Herzlichkeit der Wirte begeistern ihn nach wie vor.
Donnerstag, 27. September: Restaurant Gandria mit Stammgast David Husmann
Im Kreis 8 gibt es ein stadtbekanntes Lokal – das Restaurant Gandria. Früher ein Treffpunkt von Künstlern und der Zürcher Bohème, ist es heute ein Gourmetlokal mit 14 Gault-Millau-Punkten. Seit Oktober 2015 führt Adriano Peroncini das Gandria. Er setzt auf eine innovative und moderne italienische Küche, abseits von Pizza und Spaghetti. Die Speisekarte ist saisonal ausgerichtet, die Zutaten sind erlesen und kommen fast ausschliesslich aus Italien. Neben der Authentizität der Gerichte sind kunstvoll angerichtete Teller ein Muss für Adriano. Rechtsanwalt David Husmann hat seine Büroräumlichkeiten in der Nähe des Gandria. Der 58-Jährige hat das Lokal vor einigen Jahren entdeckt und seitdem geniesst er bis zu viermal in der Woche die hochstehende und authentische Küche.
Freitag, 28. September: Restaurant 20/20 mit Stammgast Sandra Horisberger
Tag der Entscheidung im Zürcher Bankenviertel. Unweit des Paradeplatzes, im ersten Stock einer Weinbar, befindet sich das Restaurant 20/20. Wirt Quirin Schaer ist stolz auf die vor einem Jahr erhaltenen 14 Gault-Millau-Punkte. Koch David Klocksin strebt nun einen ersten Stern an. Gekocht wird mit erlesenen Zutaten, die wenn möglich aus der Region stammen, Qualität wird aber der Regionalität vorgezogen. Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti oder ein Fünf-Gänge-Menü am Abend – im 20/20 gibt es zu jedem Gang einen passenden Wein dazu. Stammgast Sandra Horisberger mag es gediegen. Die gelernte Restaurationsfachfrau weiss genau, worauf es bei einem Lokal ankommt. Seit zehn Jahren besucht sie das 20/20 wöchentlich mit ihrem Mann. Manchmal gibt sie Wirt Quirin einen Tipp, den dieser gerne entgegennimmt.




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