Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 7. Oktober 2018, 16.15 Uhr, SRF 1
Dr. Julian Fennessy hat 20 Jahre damit verbracht, Giraffen zu studieren, und weiss aus erster Hand, dass ihre Zahlen zurückgehen. Er versucht, den Bestand zu vergrössern, indem er 20 dieser zarten Riesen über den Nil in Sicherheit bringt. Davor: Magische Gärten – Der Botanische Garten von Edinburgh. Und: Grand Tour der Schweiz – Vom Tessin ins Appenzell (3/3).
Sonntag, 7. Oktober 2018, 16.15 Uhr, SRF 1
«DOK»: Giraffen – Freundliche Giganten in Gefahr
Dr. Julian Fennessy hat 20 Jahre damit verbracht, Giraffen zu studieren, und weiss aus erster Hand, dass ihre Zahlen zurückgehen. Er versucht, den Bestand zu vergrössern, indem er 20 dieser zarten Riesen über den Nil in Sicherheit bringt.
Jeder liebt Giraffen, doch was wissen wir eigentlich über sie? Dr. Julian Fennessy versucht, diese zunehmend bedrohte Tierart zu retten. Das wohl erschreckendste ist, dass sie verschwinden. Die Zahlen sind in nur zwei Jahrzehnten um 40 Prozent zurückgegangen. In einem eiligen und kühnen Einsatz plant er zusammen mit einem entschlossenen Team aus Uganda, 20 der seltensten Unterexemplare der Giraffe zusammenzutreiben und über den Nil in Sicherheit zu bringen. Es steht viel auf dem Spiel, doch wenn sie Erfolg haben, bedeutet das vielleicht eine bessere Zukunft für ein Tier, das trotz seiner enormen Grösse irgendwie übersehen wurde.
Sonntag, 7. Oktober 2018, 14.55 Uhr, SRF 1
«DOK»: Magische Gärten – Der Botanische Garten von Edinburgh
Der Royal Botanic Garden befindet sich mitten in der Stadt Edinburgh. Er wurde 1670 angelegt, in der Zeit der grossen Expeditionen des britischen Weltreichs, und ist die zweitgrösste Anlage dieser Art in Grossbritannien.
Damals durchquerten Botaniker die ganze Welt, um Pflanzen zu sammeln, sie zu untersuchen und dem Fach- wie dem Laienpublikum vorzustellen. Bis ins 16. Jahrhundert nutzte man Pflanzen zu Heilzwecken und als Nahrungsmittel. Danach begann man, sie zur Aufnahme in ein Verzeichnis und zu Studienzwecken zu sammeln. Auf diese Weise entstand die botanische Wissenschaft. Auch heute noch setzen sich Botaniker, Gärtner und Blumenzüchter im Royal Botanic Garden in Edinburgh dafür ein, die Sammlungen um ihre Neuentdeckungen zu bereichern und auf diese Weise den Garten weiterzuentwickeln.
Sonntag, 7. Oktober 2018, 15.25 Uhr, SRF 1
«DOK»: Grand Tour der Schweiz – Vom Tessin ins Appenzell (3/3)
Die letzte Etappe führt vom Tessin über einige Pässe in den Kanton Graubünden und weiter ins Appenzellerland. Es ist eine Reise vom mediterran anmutenden Süden bis in den gebirgigen Nordosten, eine der traditionsreichsten Gegenden der Schweiz.
Irene Petraglio mahlt in der 400 Jahre alten Mühle von Bruzella das beliebte Polentamehl. 13 Tonnen produziert sie im Jahr und verkauft es vor allem an die umliegenden Grotti. Oberhalb von Ascona kocht Familie Ghilardi in ihrem Grotto die Polenta auf dem offenen Feuer. Dafür kommen die Wanderer gerne hier hoch – und auch für den tollen Ausblick über den Lago Maggiore. Die Inseln von Brissago sind die Attraktion des Sees. Wegen des besonderen Mikroklimas wachsen hier über 50’000 Pflanzen aus allen Kontinenten. Gepflegt werden sie von Gärtner Mattia Boggia.
In den Wäldern um Bergün sucht Andrea Florinett nach den richtigen Bäumen für Gitarren. Oft trocknet das Klangholz jahrelang, bevor es für den Instrumentenbau geeignet ist. «Das ist wie beim Wein, je länger, desto besser», meint der Bündner Holzhändler. Jeden Herbst werden im Appenzell die Viehschauen veranstaltet. Die Bauern der Umgebung kommen zusammen und wählen die schönste Kuh aus – Misswahlen mal anders.
Weiter im nordöstlichen Appenzellerland jodelt sich das «Jugendchörli» regelmässig an die Spitze des Landes. Wir begleiten die Kinder bei den Proben in freier Natur und zur Aufführung in voller Tracht mit wertvollem Schmuck. Der typische Appenzeller Schmuck wird von Roger Dörig gemacht – per Hand. Ein Besuch in seiner Werkstatt zeigt, wie verbunden die Menschen hier mit ihrer Tradition noch sind.




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