Ausstrahlungsdatum: Montag, 8. Oktober 2018, 22.25 Uhr, SRF 1
Mit Experimenten kämpfen Buchhandlungen gegen den Verlust von Kunden. Und: Mit der Smart-Farming-Plattform Barto will der Bauernkonzern Fenaco die Landwirte noch enger an sich binden. Ausserdem: In Teil 3 der «ECO»-Serie über umstrittene Unternehmer spricht Patrick Liotard-Vogt von «A Small World». Reto Lipp moderiert die Sendung.
Buchhandlungen suchen dringend Kunden
Auch wenn die Frankfurter Buchmesse die Branche feiern wird: Es geht ihr nicht gut. Besonders die Buchhandlungen kämpfen gegen Onlinekäufe und Lesemüdigkeit. Jede dritte Buchhandlung in der Deutschschweiz musste in den letzten zehn Jahren schliessen oder wurde übernommen. Um Kunden in den Laden zu locken, sind Experimente gefragt. Bücher allein genügen nicht mehr. «ECO» zeigt, womit die Branche versucht, sich über Wasser zu halten.
Mehr Macht für Fenaco mit Bauern-Daten
Der Bauernkonzern Fenaco will sich an der Smart-Farming Plattform Barto beteiligen. Damit erhält das Unternehmen, das schon heute die Schweizer Bauern eng entlang der Wertschöpfungskette begleitet, einen tiefen Einblick in deren Betriebe. Den Bauern bietet die Plattform eine schlankere und effizientere Administration. Aber sie bindet sie noch enger an Fenaco.
Der abgebremste Höhenflug des Patrick Liotard-Vogt
Mit «A Small World» will Patrick Liotard-Vogt weltweit Reiche miteinander verbinden. «A Small World» wird deshalb gerne «Facebook für Millionäre» genannt. Doch seit dem Börsengang im März hat sich der Börsenwert von «A Small World» in etwa halbiert. Es ist nicht das einzige Investment des Erben zweier Nestlé-Konzernchefs, das nicht wirklich gut funktioniert. In «ECO» nimmt Patrick Liotard-Vogt dazu Stellung. Dritter Teil der «ECO»-Serie über umstrittene Unternehmer.




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