Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 21. Oktober 2018, 22.15 Uhr, SRF 1
Zu Gast bei «Aeschbacher» sind der Spitzenkoch Ralph Schelling, die Textildesignerin Ginny Litscher, der Eiskunstprinz Naoki Rossi und der Graf Alexander von Schönburg.
Ralph Schelling
Er legte eine steile Karriere als talentierter Jungkoch hin und arbeitete bei den berühmtesten Köchen der Welt wie Ferran Adrià, Heston Blumenthal oder Andreas Caminada. Er ist ein Starkoch, aber ohne Sterne-Restaurant. Dafür geniesst er das Reisen, kocht auch mal auf Privat-Inseln in der Karibik und bietet den Reichen auf der ganzen Welt seine Dienste an. Haute Cuisine der Luxusklasse – für Silicon Valley-Milliardäre, russische Oligarchen oder Weltstars wie Coldplay.
Ginny Litscher
Die Textildesignerin hat für grosse Namen wie Vivienne Westwood, Alexander McQueen oder Armani gearbeitet. Sie kreiert und verkauft weltweit unter eigenem Label exklusive Schals mit dekadenten Schönheiten, barocken Explosionen und kafkaesken Albträumen. Eine aussergewöhnliche Künstlerin, die ihren eigenen Stil gefunden hat und sich erfolgreich in der internationalen Modewelt durchsetzen konnte.
Naoki Rossi
Als Zehnjähriger startete der Eiskunstläufer im Januar bei den Schweizermeisterschaften in der U16-Kategorie, einen Kopf kleiner und um Jahre jünger als seine Konkurrenten, und holte sich trotzdem mit grossem Vorsprung die Goldmedaille – zum zweiten Mal nach 2017. Er absolviert bereits Dreifachsprünge wie den Salchow oder den Toeloop und weckt die Hoffnung, dass hier ein neuer Schweizer Eiskunstlaufstar heranwächst. Dabei hat er noch andere Talente – sein Geigenspiel ist derart gut, dass er bereits am Musikkonservatorium aufgenommen wurde.
Graf Alexander von Schönburg
Er ist Chef des gräflichen Glauchauer Zweigs des Hauses Schönburg, der Bruder von Gloria von Thurn und Taxis, war mal arm, aber stets vornehm, ist Journalist und Bestsellerautor und plädiert in seinem neuesten Buch für mehr Anstand in der Gesellschaft, für Werte und Tugenden, die lange altmodisch erschienen und heute wieder aktuell sind. Dem «anything goes» der hedonistischen Gesellschaft stellt er die neue Ritterlichkeit gegenüber. Denn erst nobles Verhalten mache das Leben schön.




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