Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 21. Oktober 2018, 16.20 Uhr, SRF 1
Die Costa Ricaner begrüssen sich mit «Pura Vida», «Pralles Leben». Sie bringen auf den Punkt, was die schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten so einzigartig macht: exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren und ein leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von zwei Weltmeeren reicht. Davor: Beim Friseur in den USA – Detroit. Und: Auf den Spuren der ersten Siedler (3/3) – Das Reich der Sümpfe und der Cajuns.
Sonntag, 21. Oktober 2018, 16.20 Uhr, SRF 1
Costa Rica – Paradies zwischen zwei Ozeanen
Die Costa Ricaner begrüssen sich mit «Pura Vida», «Pralles Leben». Sie bringen auf den Punkt, was die schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten so einzigartig macht: exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren und ein leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von zwei Weltmeeren reicht.
Alvaró Araya wusste diesen Reichtum schon als Kind zu nutzen. Heute wie damals erntet er eine seltene und sehr nahrhafte Palmenfrucht: Pejibaye. Daraus lässt sich so ziemlich alles machen: Brot, Kuchen, Saft, sogar Eis.
Brüllaffen sind eine leichte Beute für Wilderer, die die Jungtiere fangen und verkaufen. Kann die Polizei das verhindern und die Tiere retten, bittet sie Enka Garcia um Hilfe. Die engagierte Biologin päppelt vor allem Babys auf und versucht, eine Adoptiv-Affenmutter für sie zu finden.
In San José einen Brief zuzustellen, ist eine echte Herausforderung. Manche Adressen haben weder Strassennamen noch Hausnummern. «An der Ecke hinter dem Friedhof, wo früher der Hotdogverkäufer stand» steht dann auf den Briefen. Der Postbote Andres Madrigal liest seine Adressen täglich wie Schatzkarten.
Etwa 600 Strände hat Costa Rica. Einige davon sind menschenleer, aber nicht ganz ungefährlich. Jedes Jahr ertrinken 150 Menschen in den Wellen. Daniela Fernandez quält sich, damit diese Zahl abnimmt. Die 18-Jährige möchte Rettungsschwimmerin werden. Ihr Lehrer hat den Ruf, besonders streng zu sein. Wer schwache Leistung zeigt, fällt durch.
Sonntag, 21. Oktober 2018, 15.00 Uhr, SRF 1
Beim Friseur in den USA – Detroit
Detroit ist nach dem wirtschaftlichen Abstieg infolge Wegzugs der Automobilindustrie eine der gefährlichsten Städte der USA geworden. Mitten im heruntergekommenen Detroit betreiben Larry Webster und Robert Davis ihren Friseursalon. Seit 32 Jahren pflegen die beiden Freunde das Haar ihrer Kunden.
Einst war Detroit die Metropole der US-amerikanischen Automobilindustrie und ein Ort, an dem man als Industriearbeiter zu einem gewissen Wohlstand kommen konnte. Heute sind die Autofirmen umgezogen, und die Familien der ehemaligen Arbeiter wurden ohne Perspektive zurückgelassen. Die Kids hängen auf der Strasse herum und machen ihrem Frust mit Gewalt Luft. Mittendrin steht der Friseursalon von Larry Webster und Robert Davis.
Die Kundschaft in ihrem Salon ist fast ausschliesslich afroamerikanisch, wie die beiden Friseure auch. Viele der Kunden haben noch bessere Zeiten miterlebt. Sie erzählen sich hier so einiges, während sie unter der Trockenhaube sitzen: von den alten Zeiten, den schicken Autos, die man sich heute nicht mehr leisten kann, und darüber, wie hart das Leben für die jungen Detroiter ist. Doch die Menschen in Detroit haben auch Hoffnung. Hoffnung auf Gott und vor allem darauf, dass ihre Stadt eines Tages wieder ein lebenswerter Ort sein wird. Denn sie wollen in Detroit bleiben.
Sonntag, 21. Oktober 2018, 15.30 Uhr, SRF 1
Auf den Spuren der ersten Siedler (3/3) – Das Reich der Sümpfe und der Cajuns
Das gewaltige Delta des Mississippi ist das Tor in den Süden der USA. Auf ihm beginnt die Reise durch Louisiana, immer entlang des Flusses bis nach New Orleans und weiter durch die bizarre Feenlandschaft des Atchafalaya Basin, ein gewaltiges Sumpfgebiet.
Es ist eine Route durch Louisiana, die den französischen Siedlern und den vielen Sklaven folgt, die den Mississippi, den «Ol‘ Man River», hinaufzogen. In den Bars von New Orleans erfanden sie den Sound des schwülen Südens, den Jazz. Die Dokumentation besucht die heutigen Besitzer der Plantagenvillen und taucht ein in den kulinarischen Melting Pot New Orleans.
Weiter geht es durch das Reich der Cajuns, französischstämmiger Siedler, die vor der Herrschaft der Engländer in diese unwegsame Welt auswichen. Hier, in einem Dschungel aus Zypressen und Mangroven, konnten sie ihre Sprache und Kultur beibehalten. Und so wird hier noch heute ein hartes Französisch wie vor fast 200 Jahren gesprochen.




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