Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 4. November 2018, 15.30 Uhr, SRF 1
Wer in Hong Kong lebt, darf die Enge nicht fürchten. Akuter Platzmangel ist das Hauptproblem der sieben Millionen Bewohner. Nur wer das nötige Geld besitzt, kann sich teuren Wohnraum leisten. Der Film porträtiert Menschen, die durch Hongkong geprägt sind und die Stadt auf ihre Weise mitgestalten. Davor: Von Zügen und Menschen – Vietnam. Anschliessend: Sonderlinge im Tierreich.
Sonntag, 4. November 2018, 15.30 Uhr, SRF 1
«DOK»: Städte am Meer – Hong Kong
Wer in Hong Kong lebt, darf die Enge nicht fürchten. Akuter Platzmangel ist das Hauptproblem der sieben Millionen Bewohner. Nur wer das nötige Geld besitzt, kann sich teuren Wohnraum leisten. Der Film porträtiert Menschen, die durch Hongkong geprägt sind und die Stadt auf ihre Weise mitgestalten.
Menschen, die erfolgreich sind, werden in Hongkong wie Popstars verehrt. Yen Siu ist Nachhilfelehrer und für die Jugendlichen ein Idol. Mit selbstverfassten Lehrbüchern bringt er jeden Abend Hunderten Schülern Chinesisch bei. Nachhilfe ist in Hongkong zu einer boomenden Dienstleistungsbranche geworden.
Wer in Hongkong den Himmel sehen will, muss den Kopf weit in den Nacken legen. In der «vertikalen Stadt» drängen sich 7000 Hochhäuser – das ist Weltrekord. Wing Hing Lo gehört zu den «fliegenden Gerüstbauern», die in über 100 Metern Höhe Bambusgestelle installieren, sobald an Häuserwänden kleinere Reparaturen anstehen. Die Technik des Bambusgerüstbaus hat sich in den letzten 2000 Jahren kaum verändert. Bambus ist für den Gerüstbau ein ideales Material
Jacky Wong hat sich im hektischen Hongkong eine Insel der Ruhe erschaffen. In einem daoistischen Tempel im Zentrum der Stadt folgt die 19-Jährige den 1500 Jahre alten Lehren des Kung Fu. Jacky Wongs Training dauert oft bis nach Mitternacht.
Sonntag, 4. November 2018, 14.55 Uhr, SRF 1
«DOK»: Von Zügen und Menschen – Vietnam
Der Journalist Philippe Gougler nimmt uns mit auf eine einzigartige Zugfahrt zwischen Ho Chi Minh City und der Hauptstadt Hanoi, die uns das Lächeln der Vietnamesen und deren Weltanschauung etwas näherbringt.
Der Zug ist ohne Zweifel das ideale Transportmittel, um Vietnam zu erkunden, da die Strassen verstopft oder in einem eher schlechten Zustand sind. Nach einem Besuch im ehemaligen Saigon, dem wirtschaftlichen Kernland des Landes, beginnt der französische Journalist und Globetrotter Philippe Gougler seine 1000 Kilometer lange Zugreise vom Süden in den Norden des Landes. Auf seiner Reise macht Philippe Bekanntschaften mit anderen Zugreisenden, die ihm über ihr Leben in Vietnam erzählen, und erhält so einen etwas anderen Blick auf dieses Land.
In Hanoi angekommen, entdeckt Philippe seltsame Objekte aus Papier, die auf dem Marktplatz verbrannt werden. Ausserdem besucht er ein Wohnviertel, das trotz seiner Lage direkt neben den Bahngleisen bei den Bewohnern beliebt ist.
Sonntag, 4. November 2018, 16.15 Uhr, SRF 1
«DOK»: Sonderlinge im Tierreich
Die schrägen Typen der Natur faszinieren nicht durch ihre Schönheit, sondern durch ihre Kuriosität. Diese Dokumentation widmet sich den eigenwilligen Kreaturen, die sonst fast nie im Rampenlicht stehen, weil sie ungewöhnlich und unkonventionell sind.
Ein Raubtier, das zum Vegetarier geworden ist; das kleinste Chamäleon der Welt; ein Papagei, der nicht fliegen kann; eine Raupe, die geschlagene sieben Jahre braucht, bis aus ihr eine Motte wird; oder das Faultier mit seinen Zeitlupenbewegungen. Mit Humor und beeindruckenden Aufnahmen geht der Film dem bizarr wirkenden Verhalten dieser Sonderlinge auf den Grund: Mal ist es die perfekte Anpassung an einen unwirtlichen Lebensraum, mal verschafft es Vorteile gegenüber der Konkurrenz – sei es bei der Nahrung- oder der Partnersuche. In jedem Fall beweisen die hier vorgestellten Tiere, dass es sich manchmal lohnt, ein wenig anders zu sein.
Der Promi unter den Sonderlingen ist der Pandabär. Es stellt sich heraus, dass zwischen seinen seltsamen Ernährungsgewohnheiten – 99 Prozent Bambus – und seiner notorischen Unlust in Sachen Fortpflanzung ein direkter Zusammenhang besteht. Beziehungsangelegenheiten sind auch für das nur ameisengrosse Blattchamäleon, das ausschliesslich auf Madagaskar vorkommt, heikel. Sein Aktionsradius ist so klein, dass nur selten überhaupt ein passender Partner vorbeikommt. Dafür finden diese Winzlinge auch dort noch Nahrung, wo andere nur altes Laub sehen.
Gefährlich lebt der Kakapo, ein fluguntauglicher Papagei in den Wäldern Neuseelands. Ursprünglich hatte er hier keine Feinde und konnte sich seine Nahrung ungestört in Bodennähe suchen. Solange, bis die ersten Siedler in ihren Schiffen Katzen, Wiesel und Ratten mitbrachten. Heute gibt es nur noch ungefähr 125 dieser seltsamen Vögel, bei denen die Weibchen nur alle fünf Jahre bereit sind für Nachwuchs.




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