Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 5. bis 9. November 2018, 18.15 Uhr, SRF 1
«Mini Beiz, dini Beiz» reist ins Berner Mittelland. Fünf Beizen aus der Bundeshauptstadt Bern, aus Oberbütschel, Frauenkappelen und Schwarzenburg stellen sich dem Wettbewerb. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 5. November: Restaurant Frohegg in Bern mit Stammgast Emanuel Nacht
Die Woche startet in der Bundeshauptstadt im Restaurant Frohegg. In einem denkmalgeschützten Haus aus dem 18. Jahrhundert werden schweizerische und mediterrane Gerichte gekocht. Der portugiesische Koch experimentiert gerne mit frischen und saisonalen Zutaten. Es gibt aber auch Klassiker wie Bratwurst oder Zürcher Geschnetzeltes. Zwei Speisekarten, eine für den Mittag und eine für den Abend, und drei Menus am Mittag erfreuen die Gäste. Besonders stolz ist Wirtin Jennifer Iseli auf den Wintergarten mit seinen vielen farbigen Fenstern. Stammgast Emanuel Nacht ist vor einiger Zeit umgezogen und das Frohegg liegt nun in seiner Nachbarschaft. Per Zufall hat der 39-jährige Senior System Engineer das Lokal bei einem Spaziergang entdeckt. Seitdem kehrt Emanuel oft im Frohegg ein und geniesst die tolle Atmosphäre und das schmackhafte Essen.
Dienstag, 6. November: Restaurant Sternen in Oberbütschel mit Stammgast Niklaus «Chlöisu» Maurer
In Oberbütschel steht ein denkmalgeschütztes Riegelhaus, es beherbergt das Restaurant Sternen. Wirt Kasinathan Kethys ist seit 2011 der Pächter und führt den Sternen gemeinsam mit seiner Frau. Kethys hat sich vom Tellerwäscher zum Gastgeber hochgearbeitet. Der Sri Lanker kam als 19-jähriger Flüchtling in die Schweiz. Mit 32 Jahren hat er Koch gelernt und später auch die Wirteprüfung erfolgreich abgeschlossen. Im Sternen gibt es eine umfangreiche Speisekarte, so zum Beispiel «Suure Mocke», ceylonesische Curries oder italienische Klassiker. Kethys Mentor und Förderer war damals Niklaus Maurer. Er hat Kethys zum Koch ausgebildet. Der 52-jährige Küchenchef und Prüfungsexperte hat das Potenzial in Kethys rasch erkannt. Heute ist Niklaus Stammgast im Sternen. Die einzigartige Aussicht und die Kochkünste seines ehemaligen Lehrlings haben es ihm angetan.
Mittwoch, 7. November: Landgasthof Bären in Frauenkappelen mit Stammgast Monika «Mo» Messerli
Unweit der Stadt Bern in Frauenkappelen liegt der Bären. Es ist eine alteingesessene Beiz, ein klassischer Landgasthof. Wirtin Jutta von Allmen legt grossen Wert darauf, ihre Gäste mit regionalen Zutaten aus der Schweiz zu verwöhnen. Schweizer Tradition wird im Bären grossgeschrieben. Auf der Speisekarte finden sich Gerichte wie «Suure Mocke», Schweinsbratwurst, Fleischgerichte vom Frauenkappeler Galloway-Rind, aber auch Wiener Schnitzel – eine Reminiszenz an Juttas ursprüngliche Heimat Österreich. Juttas Motto lautet: Der Gast ist König! Das schätzt auch Stammgast Monika Messerli. Seit 27 Jahren wohnt sie in Frauenkappelen und so lange kehrt sie im Bären ein. Das Lokal ist für die 53-jährige Büroangestellte ein Treffpunkt für die Bewohner Frauenkappelens. Monikas Lieblingsplatz ist darum auch der Stammtisch im Bären.
Donnerstag, 8. November: Restaurant Sonne in Schwarzenburg mit Stammgast Rosmarie Streit
Im Jahr 1981 hat es in Schwarzenburg gebrannt, das Restaurant Sonne war Geschichte. Im Jahr 1983 wurde die Sonne aber in alter Pracht wiederaufgebaut. Seit vier Jahren wirten das Ehepaar Susanne und Christian Brechbühl in der Sonne. Der Landgasthof vermietet auch einige Hotelzimmer in den oberen Stockwerken. Die Speisekarte wird monatlich der Saison angepasst. Klassiker wie Cordon Bleu, Thai Curry oder Gulasch sind das ganze Jahr über erhältlich. Wenn möglich kommen die Zutaten aus der Region, wobei in der Sonne die Qualität der Produkte immer Vorrang hat. Stammgast Rosmarie Streit wohnt seit 20 Jahren direkt neben der Sonne. Zwei- bis dreimal pro Woche ist die 51-jährige Fachfrau für Betreuung in der Sonne zu Gast. Sie schätzt die Freundlichkeit der charmanten Gastgeber und mit den Jahren ist eine Freundschaft entstanden.
Freitag, 9. November: Restaurant Fischerstübli in Bern mit Stammgast Adrian «Adi» Huber
Die Entscheidung fällt in der Stadt Bern. Im Mattenquartier liegt das Fischerstübli. Die beiden Wirte Hîssen Matur und Oktay Ari sind seit drei Jahren Gastgeber. Das Lokal gibt es vermutlich seit 400 Jahren, die original Sandsteinmauern sind sichtbar. Es gibt eine kleine Speisekarte, die alle sechs bis acht Wochen wechselt. Es gibt immer einen Fisch aus dem Bielersee und ein Fleischgericht mit wechselnden Beilagen. Die Zutaten stammen von regionalen Betrieben aus dem Bekanntenkreis der beiden Wirte. Stammgast Adrian Huber hat das Fischerstübli auf einem Spaziergang entdeckt. Bei seinem ersten Besuch im Lokal hat der 26-jährige Kaufmann festgestellt, dass er mit Wirt Oktay Fussball spielt. Ein Grund mehr für Adrian, das Fischerstübli regelmässig zu besuchen und die stets frisch gekochten Speisen zu geniessen.




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