Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 11. November 2018, 14.55 Uhr, SRF 1
Was ist das Geheimnis unserer Evolution und unseres Fühlens? Was haben wir mit den Schimpansen gemeinsam? Was verrät unsere Mimik und Gestik? Und was können wir von den noch ursprünglich lebenden Stämmen in Afrika über die Wurzeln unseres Verhaltens lernen? Danach: Rätsel Mensch – Wie wir denken (2/2). Und: Europas letzte Nomaden.
Sonntag, 11. November 2018, 14.55 Uhr, SRF 1
Rätsel Mensch – Wie wir fühlen (1/2)
Was ist das Geheimnis unserer Evolution und unseres Fühlens? Was haben wir mit den Schimpansen gemeinsam? Was verrät unsere Mimik und Gestik? Und was können wir von den noch ursprünglich lebenden Stämmen in Afrika über die Wurzeln unseres Verhaltens lernen?
Die weltbekannte Schimpansenforscherin Jane Goodall war die erste, die Menschenaffen im afrikanischen Urwald hautnah beobachtete. Sie blickt zurück auf die emotionalsten Momente, die sie mit Schimpansen erlebt hat. Fühlen sie genauso wie wir?
Und wie sieht unser Liebesleben aus? Warum verlieben wir Menschen uns? Sind wir auf Sex oder auf Bindung programmiert? Ein Test enthüllt verborgene Signale, mit denen Frauen die Männer in den Bann ziehen.
Wissenschaftler vermuten den Schlüssel zum Geheimnis des Menschen in seinen Kindern. Sie werden im Gegensatz zu fast allen anderen Tieren mit einem unreifen Gehirn geboren. Unsere hilflosen Babys sind vielleicht das grösste Phänomen in unserer Evolution.
Sonntag, 11. November 2018, 15.40 Uhr, SRF 1
Rätsel Mensch – Wie wir denken (2/2)
Was können Kinder, was Schimpansen nicht können? Wie gelingt es dem Menschen, sowohl in der Wüste als auch im ewigen Eis zu überleben? Was ist die Formel für seinen Erfindungsgeist? Wie schafft es der Mensch, selbst unter extremsten Bedingungen zu existieren?
In den entlegensten Winkeln der Erde hat sich der Fotograf Jimmy Nelson auf die Suche nach den letzten indigenen Völkern begeben, um ihrem Überlebensprinzip auf die Spur zu kommen. Wie ist es zu erklären, dass die Stämme der Vergangenheit zu immer grösseren Gruppen zusammengewachsen sind und die Weltbevölkerung immer weiterwächst? Was ist die Ursache für unseren «Gruppeninstinkt»?
Der Mensch hat ein tief verwurzeltes Bedürfnis, sich mit anderen auszutauschen und zu vernetzen. Wie wurden wir vom Steinzeitmenschen zum Smartphone-User? Liegt der Schlüssel zum Menschsein in unserer Fähigkeit zur Kooperation? Am Max-Planck-Institut in Leipzig vergleichen Entwicklungspsychologen das Verhalten von Schimpansen und Kindern, um den Unterschied zu erklären.
Als einziges Lebewesen hat der Mensch die Grenzen seines Heimatplaneten überwunden. In unseren Köpfen reifen die unglaublichsten Szenarien. Was treibt uns an, sie in der Realität zu erproben? Was hat uns dazu befähigt, Raketen zu bauen und ins All zu fliegen? Auf der Internationalen Raumstation erzählt der deutsche Astronaut Alexander Gerst, was aus seiner Sicht die Evolution des Menschen ausmacht.
Sonntag, 11. November 2018, 16.25 Uhr, SRF 1
Europas letzte Nomaden
Sie sind Wanderhirten, die mit riesigen Schaf- und Rinderherden oft hunderte Kilometer durchs Land ziehen, um von Winterweide zu Sommerweide – und wieder zurück – zu kommen. Auf alten Wegen, dem Wechsel der Jahreszeiten und den Spuren vieler Generationen folgend.
Lebensräume, die kontrastreicher nicht sein könnten. Einmal mild und sanft, das andere Mal bizarr und unberechenbar. Rumäniens Waldkarpaten, die heisse Steppe Spaniens, die romantische Inselwelt an der Küste von Wales, die mediterranen Bergzüge im Süden Frankreichs und die alpinen Welten Tirols.
«Europas letzte Nomaden» erzählt vom Leben und Überleben. Von Tieren, die voneinander abhängig sind, im ständigen Spannungsfeld des Mit- und Gegeneinanders. Von Menschen unterschiedlichster Herkunft und aus den unterschiedlichsten Kulturlandschaften des europäischen Kontinents, die Jahr für Jahr alles geben, um uralte Traditionen zu bewahren. Mögen die Hirten geografisch noch so weit voneinander entfernt leben, es gibt etwas, das sie alle verbindet: ihr Leben in tiefem Einklang mit der Natur. Zum Beispiel im Herzen der Waldkarpaten, in den Maramures. Die ursprünglichste und zugleich ärmste Region Rumäniens grenzt direkt an die Ukraine. Hier glaubt man sich zurückversetzt in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Das offene Feuer ersetzt die Energiesparlampe, die Hirten rühren den Käse selbst, um dann mit ihren Herden wieder über die malerischen Hügel der Grenzregion zu ziehen. Der Wolf ist hier eine permanente Bedrohung für die Schafe: meist bleibt er unsichtbar, doch seine Anwesenheit ist zu spüren.




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