Wasserschäden nach dem ersten Winter! „Der, der hier gearbeitet hat, hatte keine Ahnung.“ Bausachverständiger Günther Nussbaum geht wieder auf Baustellentour und ist mit einem weiteren Pfusch-Bau in Kärnten konfrontiert. Eine Familie hat mit einigen Wasserschäden im Innen- und Außenbereich zu kämpfen. „Das herausrinnende Kondenswasser ist nur die Spitze des Eisbergs.“ Ist die fehlerhafte Dampfbremse die einzige Ursache des Pfuschs? Eine 63-jährige Schweizerin wollte nach Komplett-Sanierung ihrer neu erstandenen Altbau-Wohnung einziehen - doch die Arbeiten mussten gestoppt werden. Wie schlimm steht es nun um die Immobilie? Im Anschluss geht „Die Finanzpolizei“ in geheimer Mission auf die Suche nach Steuerhinterziehern und illegalen Arbeitern.
Pfusch am Bau
Donnerstag, 22. November 2018, 20.15 Uhr bei ATV
In Völkermarkt in Kärnten erfüllte sich Familie Burchhart 2016 den Traum vom Eigenheim. Alles sollte aus regionaler Hand kommen, weshalb das Paar verschiedene heimische Firmen, die von einem externen Bauleiter überwacht und koordiniert wurden, beuftragt. Doch leider war das kein Garant für ein mängelfreies Haus. Schon im ersten Winter bildeten sich im Badezimmer unter dem Dach an der Rigipsdecke Wasserränder und auch an den Außenfassaden trat Wasser aus. Martin Burchhart war sofort alarmiert und ließ eine Sachverständige einen Blower-Door-Test durchführen. Das Ergebnis war schockierend: Mit der Dampfbremse scheint so einiges nicht zu stimmen. Bei den Gesprächen mit den Firmen wurde die Verantwortung für die Probleme nur hin- und hergeschoben. Familie Burchhart will endlich Klarheit um ihre Immobilie und bittet Bausachverständigen Günther Nussbaum um Hilfe. Bei der Begutachtung der Dampfbremsenfolien bei einer Wandöffnung stellt er fest, dass hier ordentlich gepfuscht wurde. Neben mehreren Ausführungsfehlern in der luftdichten Ebene, entdeckt der Bauchsachverständige fatale Pfusch-Folgen: „Hier haben wir schon holzzerstörenden Pilzbefall am Dach.“ Mit 40 % Feuchtigkeit ist das Holz des Dachstuhls im Kaminbereich durchnässt. Doch der Bauprofi vermutet nicht alleine die Dampfbremse als die Ursache und geht weiter auf Fehlersuche.
2015 erfüllte sich die Schweizerin Evelyn Wieser nach über zehn Jahren ihren Traum von einer Altbau-Eigentumswohnung in Wien. Abgewohnt aber gut erhalten, investierte die 63-Jährige in die Immobilie und plante eine Generalsanierung vor ihrem Einzug. Doch die Sanierung ging gehörig schief und auch Jahre nach Umbaubeginn lebt Frau Wieser nicht in der Wohnung. Sie vertraute einer vermeintlichen Architektin die Neuplanung und Betreuung des Projektes an. Ca. 250.000 Euro sollten die gesamten Arbeiten ausmachen. Doch je mehr Arbeiten ausgeführt wurden, umso mehr Zweifel kamen bei Evelyn Wieser auf. Ohne die fertigen Pläne der angeblichen Architektin, startete man die Baderrichtung. Nach mehreren Unstimmigkeiten, trennte man sich einvernehmlich. Zudem stellte Frau Wieser inzwischen fest: Die Projektleiterin kommt zwar aus der Baubranche, Architektin ist sie aber keine. Wie schlimm steht es nun wirklich um ihren Wohnraum in Wien? Bauexperte Günther Nussbaum wird zur Hilfe gerufen und kommt bereits kurz nach Eintreten ins Stocken: hierbei handelt es sich um einen Vollpfusch. Der neue Bodenaufbau kann so nicht bleiben, außerdem wurde für diverse Leitungen der Mauerwerksverbund nicht nur geschlitzt, sondern massiv geschädigt: „Das was hier gemacht wurde, ist Sachbeschädigung!“ Bevor hier über eine Fertigstellung gesprochen werden kann, müssen einige Bauteile erst wieder rausgerissen werden. Zusammen mit Frau Wieser sucht er einen Weg aus dieser Misere.
Die Finanzpolizei
Donnerstag, 22. November 2018, 21:20 Uhr bei ATV
„Wenn’s keinen Ausweis mithaben, müssen wir die Polizei holen.“ Franz, Leiter der Finanzpolizei Wien und seine Kollegen suchen nach Schwarzarbeitern in einer Großgärtnerei. Vor allem in dieser Branche herrscht ein großer Bedarf an Hilfsarbeitern. Mehrere angetroffene Arbeiter können sich nicht ausweisen. Können die Finanzpolizisten ihren Verdacht bestätigen?
In geheimer Mission gehen sie auf die Suche nach Steuerhinterziehern und illegalen Arbeitern. Die Finanzpolizisten erhalten einen anonymen Tipp: Indische Arbeiter sollen auf einem Wiener Markt illegal tätig sein. Die Beamten gehen dem Hinweis nach und stoßen dort nicht nur auf Verdächtige. Ein Marktbetreiber bringt sie auf eine neue Fährte: ein angeblicher Schwarzarbeiterstrich. Das Interesse der Finanzpolizisten ist geweckt.
Schwarzen Schafen sind die Beamten auch im Bereich der Taxiunternehmen auf der Spur. Kurz nach Kontrollbeginn halten sie einen zwielichtigen Fahrer auf, der sich bei der Befragung in Widersprüchen verstrickt. „Die Miete zahlt der Vater, die Lebenskosten die Freundin und Sie fahren just for fun“, befragt Franz einen Fahrer. Jeder muss sich einer strengen Kontrolle unterziehen.




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