Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 9. Dezember 2018, 22.40 Uhr, SRF 1
Julia Shaw beschäftigt sich mit dem «Bösen» im Alltag. Rolf Dobelli hat «Die Kunst des guten Lebens» ergründet. Thomy Scherrer erlitt einen Hirnschlag – Sekunden, die sein Leben veränderten. Und Herbert Grönemeyer ist mit «Tumult» zurück – ein Plädoyer für Vielfalt und Menschlichkeit.
Julia Shaw
stellt eine provokante Frage: «Wenn Sie in der Zeit zurückgehen könnten, würden Sie Hitler als Baby töten?» Die Antwort verrate eine Menge über uns. Die Kriminalpsychologin erforscht das «Böse» im Alltag und findet es nicht nur in den Gehirnen von Massenmördern, sondern in jedem von uns. Wer ist böse? Wer gut? Shaw räumt mit dem einfachen Denken über komplexe Fragen auf.
Thomy Scherrer
Schlagfertig, humorvoll, charmant und witzig – so kennt man ihn als Moderator bei Radio SRF 1. Als eloquenten Gastgeber führte er Gespräche in der Fernsehsendung «Club». Sein Leben veränderte sich auf einen Schlag vor zwei Jahren, am 28. November. Ohne Vorwarnungen erlitt er einen Hirnschlag. Wie es ihm geht, erzählt er bei «Aeschbacher».
Rolf Dobelli
Das gute Leben, gibt es das? Und wenn ja, wie sieht es aus? Kann man sich in der Kunst des guten Lebens gar üben? Philosoph und Bestsellerautor Rolf Dobelli hat in seinem neuesten Werk solche Fragen beleuchtet und für seine internationale Leserschaft – ein Millionenpublikum – eine Art Werkzeugkasten zusammengestellt. Erkenntnisse, die helfen können, die Welt neu zu sehen und zu verstehen, um vielleicht die eigenen Wege zum Glück zu finden.
Herbert Grönemeyer
«Tumult», das ist Grönemeyers Wort für den Zustand, in dem sich unsere Gesellschaft befindet. Eine nervöse, unruhige Zeit. «Vieles von dem, was uns einst sicher und selbstverständlich erschien, wird infrage gestellt. Wie wollen wir leben? Was können wir tun, damit wieder Hoffnung herrscht und nicht Hass?» Grönemeyer mischt sich mit «Tumult» in die öffentlichen Diskussionen ein: «Wir müssen lernen, Haltung zu zeigen, den Mund aufzumachen und laut zu werden, richtig laut zu werden.» Zur Flüchtlingstragödie, die sich auf dem Mittelmeer abspielt, sagt er: «Es kann nicht sein, dass man darüber debattiert, ob man Menschen, die in Lebensgefahr schweben, rettet. Das muss man sich mal vorstellen im Kopf, wo wir gelandet sind!»




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