Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 19. Dezember 2018, 20.05 Uhr, SRF 1
Er hielt sich für ein Einzelkind, hat möglicherweise aber Dutzende Geschwister: Hannes Streif ist ein Kind der Samenbank. Die «Rundschau» begleitet ihn auf der Suche nach seinem biologischen Vater. Ausserdem: Unterwegs mit der Menschenrechtsaktivistin Anni Lanz. Und: Mit versteckter Kamera im Iran. Sandro Brotz moderiert die Sendung.
Vor Gericht statt in Rente: Die Schlepperin Anni Lanz
In ihrem Alter hüten andere die Enkel. Anni Lanz, 72, hingegen schleuste einen Afghanen ohne Papiere über die Grenze. Letzte Woche wurde sie deswegen verurteilt. Aber Lanz wehrt sich: Menschlichkeit zählt für sie mehr als das Schweizer Asylgesetz. Die «Rundschau» begleitet die Menschenrechtsaktivistin auf einem Ausschaffungsflug und zeigt, wie sie sich in Italien für von der Schweiz abgewiesene Asylsuchende einsetzt.
Kinder der Samenbank: Familientreffen dank DNA-Test
Er ist 37 Jahre alt und hielt sich bis vor kurzem für ein Einzelkind. Heute weiss Hannes Streif: Er hat mindestens zwei Halbgeschwister. Denn Streif wurde mit einer anonymen Samenspende gezeugt – der biologische Vater ist nicht bekannt. Mit Hilfe einer kommerziellen DNA-Datenbank hat Streif sich jetzt auf die Suche nach seinen biologischen Spuren gemacht. Eine Schwester und einen Bruder hat er bereits gefunden – doch es könnten noch Dutzende mehr sein. Im Studio erzählt Hannes Streif, warum er die Wahrheit um seine Herkunft aufdecken will.
Im Griff der Mullahs: Mit versteckter Kamera im Iran
Die USA wollen den Iran mit harten Sanktionen zu einer Neuverhandlung des Atomabkommens zwingen. Die Strafmassnahmen sind auch ein Rückschlag für die junge Generation, gefangen zwischen internationaler Isolation und religiöser Repression. Wie Irans Jugend um Freiheit ringt und dabei ihr Leben riskiert: Ein Reporterteam hat verdeckt gedreht und zeigt einen seltenen Einblick in das verschlossene Land.




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