Der öffentlich-rechtliche Rundfunk im belgischen Flandern, VRT, hat am 1. Dezember die digital-terrestrischen Fernsehübertragungen im DVB-T-Standard eingestellt. Grund sei ein "Wechsel der Mediennutzung", die immer stärker internetbasiert stattfindet und daher die hohen Kosten für ein terrestrisches Fernsehnetz nicht mehr rechtfertigte. Auch die SRG SSR in der Schweiz will 2019 aus DVB-T aussteigen und den Nachfolger DVB-T2 HD nicht mehr einführen.
Marcello Lombardo von der Fernmeldeunion EBU zeigt sich noch nicht besorgt: "Wenn man die Entscheidungen in der Schweiz und in Flandern zum Anlass nimmt, könnte man das Fazit ziehen, dass die Sonne im digitalen terrestrischen Fernsehen unterzugehen scheint. Bevor wir jedoch zu solchen Schlussfolgerungen kommen, sollten wir vorsichtig sein und die spezifischen Zusammenhänge und die globalen Trends analysieren.




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