Ausstrahlungsdatum: Freitag, 11. Januar 2019, 22.25 Uhr, SRF 1
Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt. Aber auch hier sind Menschen von Armut betroffen. Im Winter heisst das: Wer kein Geld hat für einen warmen Mantel, der friert. Ermöglicht Sozialhilfe heute allen in der Schweiz ein würdiges Leben – oder ist sie zu knapp bemessen? Jonas Projer leitet die Diskussion.
Wer in der Schweiz von Armut betroffen ist, soll trotzdem am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dafür bekommt man nötigenfalls Geld von der Gemeinde. So soll allen Menschen ein würdevolles Leben und ein Winter ohne Frieren garantiert sein.
Doch die Sozialhilfe wird seit Längerem kritisiert: Sie sei zu hoch, Betroffene hätten darum wenig Anreiz, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Tragen Sozialhilfebezüger tatsächlich zu wenig Eigenverantwortung – und kann man hier noch sparen? Oder ist ein Leben mit Sozialhilfe alles andere als gemütlich?
Eine neue Studie im Auftrag der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe Skos kommt zum Schluss: Das Geld der Sozialhilfe sei eher zu tief berechnet. Sparpotenzial gebe es nicht. Stimmt das? Oder bräuchte es neue, günstigere Lösungen in der Sozialhilfe?
In der «Arena» kommen nicht nur Politiker zu Wort, sondern auch Betroffene. Wie gerät man in die Sozialhilfe? Wie gut reicht das Geld? Und: Ist die momentane Höhe der Beiträge ein Zeichen eines überbordenden Sozialstaats, der manche Gemeinden viel zu stark belastet?
Jonas Projer begrüsst in der «Arena» unter anderen:
– Mattea Meyer, Nationalrätin SP/ZH
– Ueli Mäder, emeritierter Professor für Soziologie, Armutsforscher
– Matthias Müller, Vizepräsident Jungfreisinnige
– Thomas Müller, Nationalrat SVP/SG, Stadtpräsident Rorschach




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