Ausstrahlungsdatum: Montag, 21. Januar 2019, 22.25 Uhr und 22.55 Uhr, SRF 1

Noch nie schafften es drei Umweltrisiken auf die ersten Plätze im Global Risk Report des World Economic Forum (WEF). Gründer Klaus Schwab im «ECO»-Interview. Ausserdem Thema ist die künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen und der Bildung. Reto Lipp moderiert «ECO» und die anschliessende Sendung «ECO Talk» zum Thema «Künstliche Intelligenz – Was bleibt für uns?».

«ECO»
Klimawandel – Grösstes Risiko für die Welt
Noch nie schafften es drei Umweltrisiken – «extreme Wetterereignisse», «Unfähigkeit, den Klimawandel zu stoppen» sowie «Naturkatastrophen» – auf die ersten Plätze im Global Risk Report des World Economic Forum WEF. Weltweit gehen Schüler für die Rettung des Klimas auf die Strasse – auch in der Schweiz. Und was macht das WEF? Gründer Klaus Schwab im «ECO»-Interview.

Gesundheitswesen – Mit KI zur personalisierten Therapie
Die nächste Revolution in der Medizin kommt nicht von Ärzten, sondern von Informatikern und Datenspezialisten: Sie entwickeln Algorithmen, welche Ärzten assistieren. «ECO» zeigt im ersten Teil eines Schwerpunkts über künstliche Intelligenz (KI), wie ein solcher Algorithmus einem Neurologen Therapien vorschlägt für seine Patienten.

Bildung – KI fordert Lehrer und Schüler
Künstliche Intelligenz (KI) wird die Berufswelt stark verändern, praktisch jeder Job kann in Zukunft mindestens teilweise automatisiert werden. Darauf müssen Schulen bereits jetzt reagieren. Doch welche Kompetenzen sollen den Schülern vermittelt werden? Für Lehrer und Schulleiter ist die Digitalisierung eine Herausforderung. Einblick in ein Klassenzimmer im zweiten Teil des «ECO»-Schwerpunktes über künstliche Intelligenz.

«ECO Talk»: Künstliche Intelligenz – Was bleibt für uns?
Künftig kommen Jobs ohne Menschen aus, oder sie erfordern andere Fertigkeiten. Wie sieht die Zukunft unserer Arbeit aus? Reto Lipp diskutiert mit den beiden KI-Unternehmern Pascal Kaufmann (Starmind) und Arijana Walcott (Dart Labs) sowie mit dem Schriftsteller und Philosophen Jonas Lüscher.

Selbst agierende Programme werden unsere Arbeitswelt massiv verändern. Jobs kommen ohne Menschen aus, oder sie erfordern andere Fertigkeiten. Forscher rechnen für diese Umwälzungen mit nur wenigen Jahrzehnten.

Was machen die Übrigbleibenden? Welche Fähigkeiten brauchen wir für die Zukunft? Und wie sollen wir der künstlichen Intelligenz begegnen? Reto Lipp diskutiert diese Fragen mit:

– Pascal Kaufmann, Gründer Starmind
Pascal Kaufmann hat eine lernende Software für Grosskonzerne entwickelt. Von künstlicher Intelligenz will der Hirnforscher nicht sprechen, diese existiere noch gar nicht. Er will das menschliche Gehirn entschlüsseln und sieht in einer Welt mit künstlicher Intelligenz die bessere Zukunft.

– Arijana Walcott, Gründerin Dart Labs
Arijana Walcott war für Swisscom als Trendscout im Silicon Valley. Heute berät sie Firmen in der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. In ihren Augen ist die Technik dann sinnvoll, wenn sie uns Menschen das Leben erleichtert.

– Jonas Lüscher, Schriftsteller und Philosoph
Jonas Lüscher hat in seinem prämierten Buch «Kraft» den unbedingten Machbarkeitswillen des Silicon Valley einer kritischen Betrachtung unterzogen. Er befürchtet dystopische Zustände, wenn sich Gesellschaft und Politik nicht auf die grosse Veränderung vorbereiten.