Im Januar 1994 ging mit dem „RTL-Nachtjournal“ erstmals im deutschen Fernsehen ein Nachrichtenmagazin um Mitternacht auf Sendung. Am heutigen Freitag, den 18. Januar, feiert die News-Sendung ihr 25-jähriges Jubiläum.

In 25 Jahren gab es insgesamt 6239 Ausgaben des „RTL Nachtjournals“, das entspricht insgesamt 162.398 Sendeminuten. Die durchschnittliche Zuschauerzahl lag laut Angaben von RTL bei 1,16 Mio. Zuschauer pro Sendung.

Im Laufe der 25 Jahre hatte das „RTL Nachtjournal“ insgesamt 11 Moderatoren. Aktuell wird die Sendung von Ilka Essmüller moderiert. Auf die meisten Einsätze kommt bis heute Heiner Bremer, der auch als Redaktionsleiter tätig war.

„Ich bin froh, dass das Nachtjournal im Kern das Nachrichtenmagazin geblieben ist, das mit sehr guten, sehr locker erzählten Geschichten alle Fakten aufbereitet, aber dann auch immer eine Stoßrichtung vorgibt, über die man nachdenken kann“, so Heiner Bremer zum Jubiläum. „Es geht darum, eine Meinung zu haben, Hintergründe zu beleuchten, Zusammenhänge herzustellen. Gerade in der heutigen Zeit mit all den Verunsicherungen vieler Menschen über Digitalisierung, Globalisierung, nationalistische Wellen in Europa und anderswo ist eine Orientierungshilfe zum eigenen Nachdenken und zur eigenen Meinungsbildung unerlässlich.“

Die am häufigsten eingesetzte Reporterin war Antonia Rados mit 540 Reportagen, Schalten und Studiogesprächen. Der am häufigsten eingesetzte Experte ist bis heute Formel 1-Fachmann Christian Danner in 170 Beiträgen.

Insgesamt wurden 49.617 Beiträge und 1327 Schalten ausgestrahlt. Am häufigsten kam Angela Merkel in 2617 Beiträgen vor.

Mehrfach wurden das „RTL Nachtjournal“ und seine Moderatoren ausgezeichnet: Schon 1998 gab es mit dem „GOLDENEN LÖWEN“ in der Kategorie „beste Informationssendung“ eine wichtigste TV-Ehrung. 2003 wurde Heiner Bremer für seine zehnjährige Arbeit als erster Moderator und Redaktionsleiter des „RTL-Nachtjournal mit dem Hans-Klein-Medienpreis ausgezeichnet. Außerdem wurde Antonia Rados 2016 als Autorin der Reportage „RTL Nachtjournal-Spezial: Die IS-Connection“ mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.