Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 28. Januar bis 1. Februar 2019, 18.15 Uhr, SRF 1
Bei «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» zeigen fünf Schweizerinnen und Schweizer ihre Stadt, ihre Gemeinde oder ihren Kanton. Diesmal präsentieren die Teilnehmenden ihre Herzensorte im Kanton Schwyz von einer persönlichen Seite – mit dem Ziel, am meisten zu punkten.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 28. Januar: Uschi Arnold führt durch Brunnen
Im ehemaligen Fischerdorf Brunnen startet die Woche. Ob der Ortsname aus dem mittelhochdeutschen Bronn oder Bronnen («Quelle») entstand oder doch eher vom Adelsgeschlecht der Bronner stammt, welche das «Schloss» auf dem Parkhotelhügel bewohnten, ist nicht ganz klar. Die 56-jährige Reisespezialistin Uschi jedenfalls ist besonders stolz auf das tolle Panorama und die Lage ihres Wohnortes am Vierwaldstättersee. Ihren Gästen zeigt sie unter anderem ein Museum, in dem das berühmteste Sackmesser der Schweiz gefertigt wird. Aber auch betreffend Tradition müssen ihre Gäste viel Schnauf mit- und aufbringen.
Dienstag, 29. Januar: Beat Amstad zeigt Morschach
Unweit vom Rütli, «der Wiege der Schweiz», möchte Morschach glänzen. Gastgeber Beat nimmt seine Gäste mit auf einen temporeichen Rundgang durch seinen Heimatort. Lange Zeit führte der Pilgerweg über den Gotthard nach Rom durch Morschach. Dadurch bekam nicht nur die Religion eine besondere Bedeutung im Ort, sondern auch der Tourismus gewann an Zuwachs. 1880 begann man den modernen Tourismus zu fördern und ab 1890 wurden mondäne Hotelpaläste gebaut, die ein exklusives Publikum begrüssen durften. Der pensionierte Werbefachmann Beat verbrachte die ersten 20 Jahre seines Lebens in Morschach. Auch heute noch engagiert sich der 73-Jährige gerne in seinem Heimatdorf. Seinen Gästen bietet er einen spannenden Mix aus viel Aussicht und rasanten Kurven.
Mittwoch, 30. Januar: Andrea Isenegger-Windlin vertritt Küssnacht am Rigi
In der Wochenmitte präsentiert Marketingfachfrau Andrea, 48, ihr Heimatdorf am Rigi. «Drei Orte, zwei Seen und ein Berg», so kann man die Besonderheit kurz zusammenfassen. Damit gemeint sind die drei Ortsteile Immensee, Merlischachen und Küssnacht und die beiden Seen Vierwaldstättersee und Zugersee. Mitten auf dem Dorfplatz im Restaurant ihrer Eltern aufgewachsen, kennt Andrea die Stadt in- und auswendig: «Ich könnte mir niemals vorstellen, woanders zu leben», sagt sie. Für ihre Gäste hat die leidenschaftliche Fasnachterin ein besonderes Ass im Ärmel: Sie zeigt ihnen das bekannte Klausjagen.
Donnerstag, 31. Januar: Armin Grab zeigt Rothenthurm
Asphalt-Cowboy Armin möchte mit seinem Geburtsort punkten. Insgesamt wohnen in Rothenthurm circa 2400 Einwohnerinnen und Einwohner verteilt auf die verschiedenen Weiler, die sich mehr oder weniger über das ganze Tal erstrecken. Der Name Rothenthurm stammt vom Letziturm, der 1323 erbaut wurde und über ein rotes Dach verfügte. Durch seine Lage in der Hochebene ist es in Rothenthurm oft ein paar Grad kälter als im Rest des Kantons und deshalb wird das Dorf auch als «Sibirien von Schwyz» bezeichnet. «Egal ob zu Fuss, mit dem Velo oder vom Pferderücken aus, das Hochmoor muss man gesehen und erlebt haben», meint zumindest Gastgeber Armin, 60. Er leitet seit 18 Jahren gemeinsam mit seiner Frau die Beaver Creek Ranch in Rothenthurm. Natürlich hat auch Armin das Fasnachtsgen in sich. Und auch er versucht mit drei ganz speziellen Herzensorten, den Wochensieg zu erzielen.
Freitag, 1. Februar: Doris Neukom-Bürgi führt durch Steinen
Am letzten Tag im Kanton Schwyz lädt die 60-jährige Doris ins gemütliche Dorf Steinen ein. Der Name Steinen stammt wohl von den zahlreichen Steinen und sonstigem Geröll, welche durch den Bach Steiner Aa angeschwemmt wurden. Steinen kam als Marktplatz durch die Lage an der Transitachse regionale Bedeutung zu, ist aber vor allem eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Die wichtigsten Traditionen in Steinen sind die Fasnacht und die Chilbi. Dementsprechend hat Doris auch diesen Themenbereich in ihr Programm eingebaut. Wird sie den Wochensieg damit einheimsen?




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