Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 30. Januar 2019, 20.05 Uhr, SRF 1
Es heisst Perjeta, kostet 3000 Franken und ist ein Kassenschlager des Pharmariesen Roche. Die «Rundschau» zeigt, wie der Preis zustande gekommen ist und weshalb die Pharmabranche nicht gerne über Preise spricht. Zudem: Besuch bei Kaufsüchtigen. Und: die Ureinwohner, die Donald Trump im Wege stehen. Sandro Brotz moderiert die Sendung.
Poker um Medikamentenpreis: Roche setzt Bundesamt unter Druck
Exorbitante Preise für neue Medikamente sorgen unter Patienten oft für Aufregung. Wie die Preise zustande kommen, darüber herrscht wenig Transparenz. Der «Rundschau» ist es gelungen, in einem Fall Durchblick zu erhalten. Das Beispiel des Brustkrebs-Blockbusters Perjeta zeigt, wie Pharmariese Roche das Bundesamt für Gesundheit unter Druck setzt, um einen möglichst hohen Marktpreis zu erzielen. An der Theke erklärt Gesundheitspolitiker und SVP-Nationalrat Sebastian Frehner, was er von dieser Preisstrategie hält.
Shoppen ohne Limit: Hunderttausende sind kaufsüchtig
Ihre Schränke sind voller neuer Kleider und Schuhe, die sie nie getragen haben. In der Schweiz sind laut einer Studie fünf Prozent der Bevölkerung kaufsüchtig. Die Betroffenen können ihren Kaufzwang nicht mehr kontrollieren. Verschärft wird das Problem durch den Trend zum Onlineshopping. Fachleute fordern nun, Kaufsucht endlich als Krankheit anzuerkennen. In der «Rundschau» reden Betroffene über ihre Sucht.
Trumps Mauer: Warum Ureinwohner das Kriegsbeil ausgraben
Für US-Präsident Donald Trump erweist sich die Grenzmauer als grösste Hürde seiner Präsidentschaft. Nachdem sich die Demokraten im Kongress quer gestellt haben, strapazieren nun Ureinwohner in der Wüste Arizonas die Nerven des Präsidenten. Die Mauer würde das Reservat der Tohono O’odham, auch als Volk der Sanddünen bekannt, zweiteilen. Die kämpferischen Ureinwohner sagen jetzt: «Hier kommt keine Mauer hin!»




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