Ausstrahlungsdatum: Montag, 25. März 2019, 22.25 Uhr, SRF 1
Die Zürcher Staatsanwaltschaft bringt einen Whistleblower vor Gericht, während sie Rechtshilfe gegen die Verantwortlichen blockiert – obwohl Steuerzahler mutmasslich um Milliarden betrogen wurden. Und: Firmen investieren zu wenig in Cybersicherheit. Ausserdem: Edi Theiler wagt die Flucht nach vorn. Reto Lipp moderiert die Sendung.
Cum-Ex: Umstrittene Zürcher Strafverfolgung
Am Dienstag muss sich ein ehemaliger Kadermitarbeiter der Bank Sarasin in Zürich vor Gericht verantworten. Durch ihn gelangten Dokumente an das deutsche Bundesfinanzamt, die enthüllten, dass Banken um den Dividendenstichtag herum Aktienpakete verschoben, um die Verrechnungssteuer mehrfach einzufordern. Solche Cum-Ex-Geschäfte sind illegal. Die Zürcher Staatsanwaltschaft bringt den Whistleblower vor Gericht – gleichzeitig blockiert sie internationale Rechtshilfe gegen die Verantwortlichen – obwohl Steuerzahler mutmasslich um Milliarden betrogen wurden.
Cybercrime: Firmen investieren zu wenig in Sicherheit
Eine Cyberattacke kann eine Firma in den Ruin treiben. Wenn Patente gestohlen, Datenbanken verschlüsselt oder Konten blockiert werden, ist ein Unternehmen nicht mehr handlungsfähig. Und doch investieren viele Firmen zu wenig in Cybersicherheit. Dabei wird die Gefahr immer grösser – neben Hackern nutzen vermehrt auch Spione und Terroristen Schwachstellen in den Systemen. Teil 3 der «ECO»-Serie.
Edi Theiler: Flucht nach vorn
Ein neuartiges Wundspray – dieses Produkt versucht der Unternehmer Edi Theiler seit zehn Jahren zum Erfolg zu bringen. «ECO» begleitet ihn zum dritten Mal, und diesmal ist alles anders: Weil sein Unternehmen nicht zum Fliegen kommt, hat sich Edi Theiler zu einem radikalen Schritt entschieden. Er führt ihn an den Polarkreis, zu toten Tieren und zu einem Präsidenten.




Reply With Quote