Ausstrahlungsdatum: Montag, 1. April 2019, 22.25 Uhr, SRF 1

Der Bund verlangt von der Post Renditen und Leistungen zur Grundversorgung, doch Umsatz und Gewinn sinken. Im Studio: VR-Präsident Urs Schwaller. Zudem: Gefährlich – 2017 wurden mehr hochriskante Kredite neu herausgegeben als vor der Finanzkrise. Und: Baltische Fachkräfte verlassen Grossbritannien. Reto Lipp moderiert die Sendung.

Post: Neuausrichtung ist unumgänglich
Seit Jahren sinken bei der Post Umsatz und Gewinn. Trotzdem verlangt der Bund als Eigner in allen Geschäftsfeldern marktübliche Renditen. Gleichzeitig muss die Post Leistungen zur Grundversorgung erbringen – mit Vorgaben aus dem letzten Jahrhundert. Wie muss sich das Unternehmen verändern, damit es in Zukunft bestehen kann? Antworten darauf von Urs Schwaller, VR-Präsident der Post, im «ECO»-Studio.

Gefährliche Verschuldung: Hochriskante Firmenkredite
Die jahrelange Niedrigzinspolitik der Notenbanken offenbart ihre Schattenseiten: Auf der Jagd nach Rendite nehmen Investoren immer grössere Risiken in Kauf. Milliarden fliessen an hochverschuldete Unternehmen. 2017 wurden mehr hochriskante Kredite neu herausgegeben als vor der Finanzkrise. Eine gefährliche Situation – die Aufsichtsbehörden sind alarmiert.

Baltische Fachkräfte haben genug vom Brexit-Chaos
Edgars Kronbergs lebte sieben Jahre in England, wollte Karriere in der Autoindustrie machen. Wegen des Brexits ist er nun aber zurückgekehrt in seine Heimat Lettland. Weg von der wirtschaftlichen Unsicherheit auf der Insel, hin zur Wirtschaft, die so stark wächst wie kaum eine andere in Europa. Wie Kronbergs wollen viele Letten zurück in ihre Heimat, die Regierung wirbt aktiv um sie. Doch die Rückkehr fällt nicht allen leicht.