Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 3. April 2019, 20.05 Uhr, SRF 1
Mit einer reinen Pilotinnencrew liess sie sich an ihren ersten Truppenbesuch fliegen. Verteidigungsministerin Viola Amherd will mehr Frauen in der Armee. Wir haben mit ihr gesprochen. Zudem: Aufregung um Ballergame «Fortnite». Und: Wie beim Massenmörder von Christchurch die Behörden versagten. Sandro Brotz moderiert die Sendung.
Viola Amherds neue Armee: Frauen vorwärts Marsch
Viola Amherd ist die erste Frau, die in der Schweiz dem Verteidigungsdepartement vorsteht. Keine einfache Aufgabe in der Männerbastion Armee. Eines der ersten Ziele der Bundesrätin ist, die Armee weiblicher zu machen. Sie sucht nach Lösungen, damit mehr Frauen in der Armee Dienst leisten. Die «Rundschau» nimmt die ersten 100 Tage der Verteidigungsministerin unter die Lupe und zieht Bilanz.
Kultgame «Fortnite»: Das Virus im Kinderzimmer
Es ist ein globaler Hype: Das comicartige Shootergame «Fortnite». Weltweit spielen es über 200 Millionen. Auch Kinder, die zu jung für das gewaltvolle Kultspiel sind. Die «Rundschau» taucht in die Welt der «Fortnite»-Gamer ein. Turnierspieler schildern, was sie am Ballerspiel fasziniert, Primarschüler erzählen über das Suchtpotenzial, Sozialpädagogen sagen, wie damit umzugehen ist. An der «Rundschau»-Theke erklärt Jugendpsychologe Karl Brühwiler, wie Jugendlichen und Kindern bei Shootergames Grenzen gesetzt werden können.
Unterschätzte Rechtsextreme: Die Lehren nach Christchurch
Der Terroranschlag im neuseeländischen Christchurch, bei dem 50 Muslime ermordet wurden, hätte wahrscheinlich verhindert werden können. Zu diesem Schluss kommen internationale Sicherheitsexperten. Anzeichen für das bevorstehende Massaker waren vorhanden. Doch laut Kritikern konzentrierten sich die Behörden so sehr auf den islamistischen Extremismus, dass sie die rechtsextreme Bedrohung nicht erkannten.




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