Ausstrahlungsdatum: Montags, ab 29. April 2019, 23.30 Uhr, SRF 1
«McMafia» taucht ein in die Geschäftswelten globaler Verbrechernetzwerke. Die BBC-Serie folgt dem jungen Londoner Investmentbanker Alex Godman, den die finstere Vergangenheit seines russischen Oligarchen-Vaters einholt. Sein Versuch, die Familie zu schützen, wird zum Höllenritt.
Im Zentrum der britischen Serie «McMafia» steht der junge Londoner Investmentbanker Alex Godman (James Norton). Seine Familie – Mutter Oksana (Mariya Shukshina), Schwester Katya (Faye Marsay) und Oligarch Dmitri Godman (Aleksey Serebryakov) – flüchtete in den 1990er-Jahren aus Moskau nach Grossbritannien und baute sich im Londoner Exil eine neue Existenz auf. Alex versucht sich mit legalen Finanzgeschäften von der mafiösen Vergangenheit seiner russischen Familie zu emanzipieren. Zusammen mit seiner Verlobten Rebecca (Juliet Rylance) geniesst er ein exklusives Leben ohne Sorgen.
Als ein von seinem Onkel Boris (David Dencik) eingefädelter Mordanschlag auf den Moskauer Mafiaboss Vadim Kalyagin (Merab Ninidze) – früher einmal hartnäckiger Widersacher von Dmitri – misslingt, gerät die Familie Godman wieder ins Fadenkreuz der Unterwelt. Doch Gefahr droht auch von anderer Seite. Ein wichtiger Fonds wankt und Alex muss sich nach neuen Investoren umsehen. Boris Godman überredet ihn, den undurchsichtigen israelischen Geschäftsmann und Politiker Semiyon Kleiman (David Strathairn) um eine Finanzspritze zu bitten. Zunächst will Alex davon nichts wissen, doch als ihm die grosse Pleite droht, gibt er nach.
Als Alex erfährt, dass Semiyon und Vadim erbittert um die Vorherrschaft im Drogengeschäft kämpfen, glaubt er, mit seiner Verbindung zu Vadims Konkurrent auch Sicherheit für seine Familie erkaufen zu können. Da kann er allerdings noch nicht ahnen, wie schnell er ganz tief im Dreck steckt. Er wird zur Spielfigur in einem osteuropäischen Netzwerk, das international agiert: Auf der Tagesordnung stehen Frauenhandel, Drogenschmuggel und Mord.
Das opulente Hochglanzdrama von Autor Hossein Amini («Drive») und Regisseur James Watkins («Black Mirror») entstand nach dem gleichnamigen Sachbuch von Misha Glenny.




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