„Ich möchte meiner Familie ein festes Zuhause bieten, etwas wo sie aufwachsen und leben können“, sagt Jessica Kreysa. Doch dieser Wunsch ist leider noch nicht zur Realität geworden. Denn das Haus, das sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Markus Sattler im Niederösterreichen Ybbsitz erwarb, ist seit geraumer Zeit unbewohnbar. Der Grund? Abgrabungen am Grundstück unterhalb des Hauses führten zu Rutschungen und Rissen im Haus. Die Schäden waren so massiv, dass sie mit ihren zwei Kindern in eine Notunterkunft ziehen mussten. Auch Günther Nussbaum zeigt sich nach der ersten Besichtigung mit Geotechniker Michael Hitzenberger schockiert. „Es ist ja deine Existenzgrundlage, die hier quasi im wahrsten Sinne des Wortes den Bach runtergeht. Dein Haus rutscht dir unterm Arsch weg“, stellt EU-Bausachverständige Günther Nussbaum fest. Ob Nussbaum das Haus retten kann?

Erst vor ein paar Monaten ist Familie Panzar in ihr neues Holzriegelhaus in Klagenfurt gezogen. 230.000 Euro haben sie dafür an das zuständige Unternehmen gezahlt. Doch bereits kurz nach dem Einzug gibt es Probleme mit dem Dach und der Heizung. Ziegel drohen runter zu fallen. Die Eltern haben Angst um ihre Kinder und wollen diese draußen nicht mehr spielen zu lassen. Die Heizung war eigentlich als Innengerät gedacht und ist viel zu laut. Günther Nussbaum soll nun weiterhelfen. Doch nach der ersten Durchsicht der Unterlagen ist Günther Nussbaum stutzig. Denn mehrere Firmen tauchen auf der Bau- und Leistungsbeschreibung auf. Die von der Familie zuständig geglaubte Firma weist jede Schuld von sich, da sie nicht mehr im Baugewerbe tätig sind. Günther Nussbaum ist fassungslos: „Scherz oder? Was bauen die denn? Krapfen?“ Bei einem weiteren Rundgang stellt der Bausachverständige weitere Mängel fest. Als sie in Kontakt mit der ausführenden Baufirma treten, kommt ein großer Schwindel ans Licht…

In „Mein Recht“ um 21.20 Uhr wird Christian Horwath zu Familie Lukacevic gerufen. Das Paar zahlte knapp 60.000 Euro für ein Haus in Niederösterreich an. Doch statt einem Haus, haben sie nicht mehr als eine falsch positionierte Bodenplatte bekommen. Die Wohnung bereits gekündigt, folgten leere Versprechungen des Vertragspartners. Denn vom Fertigteilhaus fehlt bis heute jede Spur. Dr. Horwath kämpft nun dafür, dass Herr Lukacevic sein Geld zurückbekommt oder endlich das versprochene Haus erhält. So macht er sich auf den Weg nach Kärnten, um den Vertragspartner höchstpersönlich zu kontaktieren.

Um endlich offene Rechnungen zu begleichen, nahm die Wienerin Ingrid Eipper über eine Online-Plattform einen Kredit in der Höhe von 5.500 Euro an.
Sie unterschrieb allerdings keinen Kredit-Vertrag, sondern bloß einen Kreditvermittlungsvertrag. „Das Problem bei solchen Firmen ist immer, dass man in die Irre geführt wird und der Konsument nicht gleich auf den ersten Blick sieht, das ist kein Kredit, sondern nur eine Vermittlung.“ Sofort fielen für Frau Eipper eine Menge Spesen an, die 5.500 Euro hat sie allerdings nie gesehen. Stattdessen versucht die dubiose Firma, sie mit weiteren Finanzierungs- und Versicherungsangeboten abzuzocken. „Da sind sie richtig reingelegt worden“, stellt Horwath nach Durchsicht der Unterlagen fest. Um den Fall lösen zu können, reist Horwath nach Deutschland und deckt dabei ein aus Deutschland operierendes Finanznetzwerk auf.