Rund drei Milliarden gibt die Schweiz für Entwicklungszusammenarbeit aus. Am Donnerstag sagt der Bundesrat, wie viel der Bund in Zukunft dafür aufwenden will. Sollte es mehr oder weniger sein als bisher? Und wie sehr steht die Schweiz in der Verantwortung, die Armut auf der Welt zu reduzieren? Mario Grossniklaus leitet die Diskussion.
Die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz soll neu ausgerichtet werden – so will es Aussenminister Ignazio Cassis. Wie das genau aussieht, stellt der Bundesrat am Donnerstag vor. Doch bereits jetzt ist klar: Neu soll die Wirtschaft stärker gefördert werden. Ist das der richtige Weg, weil es den Menschen besser geht, wenn es der Wirtschaft gut geht? Oder müsste der Fokus vielmehr direkt auf der Bekämpfung von Armut liegen?
Auch soll die illegale Migration von Menschen nach Europa verringert werden. Ist es richtig, dass der Bundesrat dies als Ziel formuliert, weil auch wir davon profitieren, wenn weniger Menschen zu uns kommen? Oder ist es falsch, mit Entwicklungszusammenarbeit auch eigene Interessen zu verfolgen, und nur verständlich, dass diese Menschen hier ein besseres Leben suchen?
Wie soll die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz in Zukunft aussehen? Was bringt sie wirklich? Und wie sehr sind wir überhaupt verantwortlich dafür, dass die Armut auf der Welt reduziert wird?
Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus in der «Arena»:
– Thomas Aeschi, Fraktionschef SVP
– Mark Herkenrath, Geschäftsleiter Alliance Sud
– Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin CVP/BL
– Cédric Wermuth, Nationalrat SP/AG
Weitere Gäste noch offen.
Ausstrahlung
Freitag, 3. Mai 2019, 22.25 Uhr, SRF 1




Reply With Quote