Die ZDF-Koproduktion "Congo Calling" von Stephan Hilpert ist am Samstag, 18. Mai 2019, beim DOK.fest München mit dem FFF Förderpreis Dokumentarfilm ausgezeichnet worden.
Der Dokumentarfilm "Congo Calling" erzählt parallel die Geschichten dreier Entwicklungshelfer aus Europa, die im Herzen des Krisengebiets im Osten der Demokratischen Republik Kongo arbeiten. Der Deutsche Peter (66) wird nach 30 Jahren in Afrika in den Ruhestand versetzt. Doch Peter will unbedingt bleiben – für ihn hängt seine ganze Identität an einem Leben im Kongo. Die junge Belgierin Anne-Laure (25) hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben und kämpft nun mit ihrem regimekritischen Freund Fred und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft. Der spanisch-französische Wirtschaftsprofessor Raul (30) forscht über hiesige Rebellengruppen und muss erkennen, dass die Forschungsgelder seine kongolesischen Mitarbeiter in Versuchung führen. In drei sehr persönlichen Geschichten hinterfragt "Congo Calling" die scheinbar eindeutig verteilten Abhängigkeitsverhältnisse zwischen den einheimischen Hilfsempfängern und den ausländischen Helfern – und erzählt ganz nebenbei von der Liebe, vom Altern und der Suche nach dem richtigen Platz im Leben.
"Congo Calling" ist eine Produktion von Stephan Hilpert in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel und der HFF München, gefördert durch den FFF Bayern. Die ZDF-Redaktion hat Eva Katharina Klöcker. Der Sendetermin im ZDF ist voraussichtlich im Herbst 2019.




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