Paris, Wien, Zürich vor 1919: Eine Gruppe Frauen riskiert alles, um für faire Löhne, Selbstbestimmung und ihr Wahlrecht zu kämpfen. Sie werden ausgelacht, verstossen, verhaftet. Doch das wirft sie nicht zurück. Bald werden sie von anderen Frauen und auch von einigen Männern unterstützt. Anhand der Lebensgeschichten dreier mutiger Frauen zeichnet Regisseurin Beate Thalberg den steinigen Weg zum Frauenwahlrecht in Europa nach.
Sie waren Frauen des Worts und der Tat: Clara Zetkin, Adelheid Popp und Hildegard Burjan. Im November 1918 wird ihr langer unbeugsamer Kampf für Gleichheit endlich belohnt: Während in der Schweiz die unter anderem am Landesstreik geäusserte Forderung nach einem Frauenstimmrecht unerfüllt bleibt, wird dieses in Deutschland und Österreich eingeführt. Österreicherinnen können deshalb im Frühjahr 1919 zum ersten Mal wählen und gewählt werden.
Anhand der Lebensgeschichten dreier mutiger Frauen zeichnet Regisseurin Beate Thalberg den steinigen Weg zum Frauenwahlrecht in Europa nach. Die Doku-Fiktion porträtiert Clara Zetkin, deutsche Journalistin und Publizistin, Initiantin des internationalen Frauentags, die sich bei ihrem Aufenthalt in Zürich entschliesst, sich für die Rechte der Frauen einzusetzen, sowie die österreichische Autorin und Chefredaktorin Adelheid Popp und die Autorin, ausgebildete Philosophin und Germanistin Hildegard Burjan, eine Pionierin aus dem bürgerlichen Milieu. Eine Reise in die jüngere Geschichte Europas – aus weiblicher Sicht.
Weitere Themen in den «Sternstunden»:
11.00 Uhr, SRF 1: «Sternstunde Philosophie»: Ranga Yogeshwar – Künstliche Intelligenz, was bringt die Zukunft?
23.35 Uhr, SRF 1: «Sternstunde Musik»: Blue Note Records – Beyond the Notes
Ausstrahlung
Sonntag, 9. Juni 2019, 11.55 Uhr, SRF 1




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